Historie

14. DEZEMBER 2021, STUTTGART

Das Herz in den Händen

Solidaritätskonzert für Maria Kalesnikava. HMDK in Zusammenarbeit mit Musik der Jahrhunderte und „Die AnStifter – InterCulturelle Initiativen e.V.“

TRIO vis-à-vis spielt

„Vestigios (de tus…)“ (2018/2019)*, by Catharina Backman (*1961).
Lyrics von Natasha López

*Ein Kompositionsauftrag für TRIO vis-à-vis

19 Uhr

Konzertsaal

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart


17. NOVEMBER 2021, STUTTGART

noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

FESTIVAL MADE IN STUTTGART

Künstlerische Leitung und Choreographie: Alexandra Mahnke

Musik, Videoperformance und LIVE ELEKTRONIK: Remmy Canedo

Idee, Konzept und Produktionsmanagement: Natasha López

TRIO vis-à-vis und Tänzer:

Alexandra Mahnke: Tänzerin

Marija Skender: Tänzerin

Nestor Yahi Gahè: Tänzer

19 UHR

Theaterhaus, T2, Stuttgart

Mit der Förderung von:


OKTOBER – NOVEMBER 2021, Tiefbunker am Diakonissenplatz, STUTTGART

VIRUCIDE, eine digitale und überdigitale Musiktheateraufführung mit Performer, Figurentheater und Neuen Medien

Von Mai bis Dezember 2021 werden zusammen das TRIO vis-à-vis mit dem Komponisten und Klangkünstler Remmy Canedo an der Schöpfung dieser virtuellen Oper arbeiten.

Die Musiktheateraufführung VIRUCIDE beschreibt die dramatische Geschichte eines azellulären mikroskopisch kleinen Infektionserregers (SARS-CoV-2) aus einer hybriden wissenschaftlichen und künstlerischen Sicht. Es ist inspiriert von den wahren Ereignissen und der Entwicklung des COVID-19- in den letzten Jahren. Aufgrund seiner intrinsischen destruktiven Natur und seiner mutierten Eigenschaften nimmt sein Verhalten gegenüber anderen Zellen einen dramatischen Charakter an, der bestimmten Aspekten menschlicher Beziehungen gleichgestellt werden könnte. Dies wird eine mikrobiologische Dramaturgie erzeugen, die bei den Zuschauern Anklang findet, die in der Lage sein werden ähnliche Verhaltensweisen auf der psychologischen und emotionalen Ebene des Menschen zu identifizieren. 

Die Video- und Tonaufnahme des Projektes VIRUCIDE wird zwischen den 25. Oktober und 7. November 2021 realisiert. Der Komponist und Klangkünstler Remmy Canedo wird dafür die Musik und die Elektronik komponieren. Zusammen mit dem TRIO vis-à-vis werden sie die Musik monatelang ausarbeiten und eine Synergie zwischen Kunst, Mensch und Technologie mit neuen Räumen, wie ein Tiefbunker schaffen. Ihr Ziel ist es ein Video zu schaffen, indem wir das Projekt vorstellen um die LIVE Version in November 2022 uraufzuführen.

MUSIK/ LIVE ELEKTRONIK/ VIDEO: Remmy Canedo

IDEA und KONZEPT/ PROJEKT MANAGEMENT/ KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Natasha López

LYRICS: Natasha López

KAMERA: Patricio González

MUSIKER: TRIO vis-à-vis (Guillermo González, Flöte; Natasha López, Sopran; Hugo Rannou, Violoncello)

Gefördert durch Kulturamt Stuttgart, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und Musikfonds e. V.:


23. JULI 2021, STUTTGART

Unendliche Freiheit?

Aspekte „Unendlicher Freiheit“ werden in dem neuen Projekt von TRIO vis-à-vis untersucht, das im Rahmen der Südseite Nachts im Theaterhaus Stuttgart uraufgeführt wird. Die beiden Komponist*innen Silvia Rosani (Italien) und Alberto Bernal (Spanien) nähern sich dabei dem Thema durchaus unter ähnlichen Gesichtspunkten. Sie befragen die Beziehungen und Grenzen zwischen Wort, Bild und Ton sowie die gesellschaftspolitische Dimension des Kompositionsprozesses.

Dabei geht es um eine neue Rollenzuweisung von Künstlern und Publikum, um das Aufheben der herrschenden Hierarchien, um das Paradoxon der unendlichen Freiheit in unserer westlichen neoliberalen Gesellschaft, um die Grenze zwischen dem Individuum und den Massenbewegungen und schließlich um die Verbindung von Poesie und Ökonomie, von freiem Willen und Zwang und von individuellen und kollektiven Aktionen.

PROGRAMM:

Tatsiana Khomich: Bericht über die Situation in Belarus 

Alberto Bernal: Impossible translations #5URAUFFÜHRUNG, für Flöte und Video (2021)
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*. Maria Kalesnikava gewidmet

Alberto Bernal: Made in China/ EpitaphURAUFFÜHRUNG, für Sopran, Cello, Flöte und audiovisuelle Projektion (2021),nach einem Text des Dichters, Bloggers und Foxconn-Mitarbeiters Xu Lizhi
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*

Silvia Rosani: Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale
für Sopran, Cello, Flöte, Komponistin und hybride elektroakustische Instrumente (2019/20)

Alberto Bernal: (neo)liberal systems #2 «crescendo»
für beliebige Besetzung und Live Elektronik (2019)

19 UHR

Theaterhaus, T3, Stuttgart

Der Sommer in Stuttgart

*gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


17. JULI 2021, STUTTGART

The Tides Soul

Das TRIO vis-à-vis spielt Stücke von Francesco Filidei, Cristóbal Halffter und Huihui ChengURAUFFÜHRUNG

Im Rahmen der Konzertreihe vom S-K-A-M e. V.

GEDOK e. V., Stuttgart

20 UHR

Gefördert durch: S-K-A-M e. V. und Deutscher Komponistenverband e. V.


7. FEBRUAR 2021, STUTTGART

ECLAT FESTIVAL

Verleihung des Menschenrechtspreises der Gerhart und Renate Baum-Stiftung
an Maria Kalesnikava (Belarus)

Das TRIO vis-à-vis spielt Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale,von Silvia Rosani
Für Sopran, Violoncello, Flöte, Komponistin und Hybrid elektroakustische Instrumente*

ECLAT Festival

17 UHR

Theaterhaus, Stuttgart

*Mit der Förderung von:


5. DEZEMBER 2020, STUTTGART*

INDIVIDUUM—>KOLLEKTIVUM*

Im Rahmen der Konzertreihe des Stuttgarter Kollektiven für Aktuelle Musik e. V. (SKAM e. V.), die von 14. November bis 5. Dezember in verschiedenen Konzertorten in Stuttgart stattfinden wird, wird das TRIO vis-à-vis zwei Uraufführungen jeweils von Sophie Pope und Valery Voronov und andere Stücke der zeitgenössischen Musik spielen.

Das von Vinko Globokar’s Stück Individuum <—> Kollektivum dient als Inspiration und Titel des Projektes uns mit dem Thema „Mensch und Gesellschaft“ auseinanderzusetzen, da diese Konzeption gesellschaftskritische Aussagen und humanistische Ideale umfasst, was unweigerlich dazu führt, über die Konzepte „System“ und „Mechanismus“ nachzudenken.

Als „System“ (altgriechisch sýstēma „aus mehreren Einzelteilen zusammengesetztes Ganzes“) wird im Allgemeinen ein abgrenzbares, natürliches oder künstliches „Gebilde“ bezeichnet, das aus verschiedenen Komponenten besteht, die aufgrund bestimmter geordneter Beziehungen untereinander als gemeinsames Ganzes betrachtet werden (können). So kann man auch die Gesellschaft betrachten: aus verschiedenen und unterschiedlichen Menschen bestehend.

Die zwei Uraufführungen von Sophie Pope und Valery Voronov werden sich mit künstlerischen Mitteln mit folgenden Fragen befassen: „Welche Rolle spielt der Mensch in der Gesellschaft? Wo beendet das Individuum und wo beginnt das Kollektivum? Welche Mechanismen nutzt die Gesellschaft als Funktionssystem?“ Beide Uraufführungen sind als kleine Musiktheater Stücke konzipiert.

Mechanismen wie Filter- und Mutationsprozessen (bei Monadologie XVI ‘Solfeggio’, von Bernhard Lang), Entmenschlichung des Performers (beim Corporel, von Vinko Globokar) und verschiedene Ebenen von Stille und ihrer Kraft (bei Weitere Machtart von Stille, von Charlotte Seither) werden das Individuum in Bezug auf das Kollektivum und auf die sozialen Systeme gründlich thematisieren.

Das Ziel unseres Projekts ist die Zusammenarbeit von Musikern, Komponisten und Zuschauern, um unsere heutige Gesellschaft als System und ihre Mechanismen durch einen Blick und musikalische Erfahrung zu betrachten.

*Aufgrund der COVID Pandemie und des Lockdowns ist das Projekt letztendlich als Online Format aufgenommen worden und ist auf der Webseite von S-K-A-M e. V. zu sehen.

Mit der Unterstützung von:


12. NOVEMBER 2020, STUTTGART*

Unendliche Freiheit?

*DAS KONZERT MUSS AUFGRUND DER INHAFTIERUNG DER FLÖTISTIN MARIA KALESNIKAVA AUF 2021 VERSCHOBEN WERDEN

Aspekte „Unendlicher Freiheit“ werden in dem neuen Projekt von TRIO vis-à-vis untersucht, das am 12. November 2020 im Rahmen der Südseite Nachts im Theaterhaus Stuttgart uraufgeführt wird. Die beiden Komponist*innen Silvia Rosani (Italien) und Alberto Bernal (Spanien) nähern sich dabei dem Thema durchaus unter ähnlichen Gesichtspunkten. Sie befragen die Beziehungen und Grenzen zwischen Wort, Bild und Ton sowie die gesellschaftspolitische Dimension des Kompositionsprozesses.

Dabei geht es um eine neue Rollenzuweisung von Künstlern und Publikum, um das Aufheben der herrschenden Hierarchien, um das Paradoxon der unendlichen Freiheit in unserer westlichen neoliberalen Gesellschaft, um die Grenze zwischen dem Individuum und den Massenbewegungen und schließlich um die Verbindung von Poesie und Ökonomie, von freiem Willen und Zwang und von individuellen und kollektiven Aktionen.

PROGRAMM:

Alberto Bernal: impossible music #33 «stummer schrei»
Interaktive Installation

Silvia Rosani: White Mask, aus „White Masks“
Zyklus für Cello, Live Elektronik und schwingende Metallplatten (2016-2019) / 7′

Silvia Rosani: Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale (Uraufführung)
für Sopran, Cello, Flöte, Komponistin und hybrid elektroakustische Instrumente (2019/20) / 15′
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*

Silvia Rosani: Als ich ein Kind war, Nr. 1 aus dem Zyklus „Ai limiti delle soglie“
für Sopran und Live Elektronik (2017) / 12′

Alberto Bernal: (neo)liberal systems #2 «crescendo»
für variabel Besetzung und Live Elektronik (2019) / 10′

Alberto Bernal: Made in China (Uraufführung)
für Sopran, Cello, Flöte, audiovisuelle Projektion und live Audio Tracking (2020) / 15′
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*

Silvia Rosani: Interaktive Installation

Festival Südseite Nachts

Saal P1, Musik der Jahrhunderte

20 Uhr

*mit Unterstützung der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


09.11.2019, SCHORNDORF (STUTTGART)

REIHE NEUER MUSIK KULTURFORUM SCHONDORF

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Lachenmann, Ulrich Kreppein, B. Furrer, etc.

GALERIE Q


25., 26., 27. JULI 2019, STUTTGART

noVOICE – noBODY: eine Musik-/Tanz Performance für 3 Musiker und 3 Tänzer

Idee, Konzept und Produktionsmanagement: Natasha López

Künstlerische Leitung: Alexandra Mahnke

TRIO vis-à-vis + Gäste:

Alexandra Mahnke: Choreographie und Tänzerin

Marija Skender: Tänzerin

Nestor Yahi Gahè: Tänzer

Musik, Videoperformance und LIVE ELEKTRONIK: Remmy Canedo

Musik der Jahrhunderte

STUTTGART

19. 30 UHR

Mit der Förderung von:

Mit freundlicher Unterstützung von:


08.06.2019, LEIPZIG

WAVE GOTHIK FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Werke von J. S. Bach, Giacinto Scelsi, Ivan Fedele, Guillaume Connesson und Catharina Backman.

WAVE-GOTHIK-TREFFEN

ALTE BÖRSE

4 PM


11.05.2019, STUTTGART

GAME ON

TRIO vis-à-vis spielt Werke von John Cage, Sebastian Hoch, Konstantin Yaskov and Catharina Backman

Theater Atelier

19.30 Uhr


06.04.2019, HELSINGBORG (SCHWEDEN)

TRIO vis-à-vis spielt Werke von H. Lachenmann, B. Furrer, B. Ferneyhough, N. Worsaae und G. Aperghis

DUNKERS KULTURHUS

16 Uhr


04.02.2017, STUTTGART

ECLAT FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Echoräume, von Ulrich Kreppein für vier simultane Kammermusikensembles

Uraufführung

Theaterhaus/ T 2

20.30 Uhr


08.11.2016, STUTTGART

…AUF’S NEUES…

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Jesse Broekman, Giacinto Scelsi, Ivan Fedele, Claudio Ambrosini, usw. 

Haus der Musik im Fruchtkasten

19 Uhr


02.09.2016, NAESTVED (DÄNEMARK)

SUSÅ FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Helmut Lachenmann, Nicolai Worsaae, und Jesse Broekman: temA, Replication #1 und and anew

Groennegades Kaserne Kulturcenter

Suså Festival

17 Uhr


31.03.2016, KOPENHAGEN (DÄNEMARK)

TRIO vis-à-vis spielt Helmut Lachenmanns temA bei einem Vortragskonzert über die Musik von Helmut Lachenmann

The Royal Danish Academy of Music

16.30 Uhr


05.12.2015, STUTTGART

LACHENMANN PERSPEKTIVEN FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Helmut Lachenmanns temA und eine Uraufführung von Alberto Hortigüela (TRIO Notturno)

Kammermusiksaal (Musikhochschule Stuttgart)

17 Uhr


08.05.2015, STUTTGART

FACE TO FACE

Ein Konzerttreffen mit TRIO vis-à-vis, NOISE-BRIDGE und TRIO FORTAGNE, mit Werken von Dusapin, Neil Thomas Smith, Nicolai Worsaae, Drake Ralph Andersen, Chris Fischer-Lochhead und improvisierte Musik.

FACE TO FACE ist eine Uraufführung für dem TRIO vis-à-vis, NOISE-BRIDGE und dem TRIO FORTAGNE  gewidmet. Werk von Marco Bidin.

Musik der Jahrhunderte, Südseite

20 Uhr


05.15.2014, STUTTGART

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Silvia Rosani und Texte von Kinga Toth

Ungarisches Institut

20 Uhr  


15.06.2013, ESSLINGEN

tonArt FESTIVAL ESSLINGEN

TRIO vis-à-vis spielt temA (Helmut Lachenmann), Auf tönernen Füssen (Beat Furrer) und Querida Presencia (Ivan Fedele)

19.30 Uhr


07.12.2012, STUTTGART

ECHTZEIT | werk_statt_festival

TRIO vis-à-vis spielt temA (1968, Helmut Lachenmann) und Intimate Letters (WORLD PREMIERE) (2012, Neil Thomas Smith)

echtzeit | werk_statt_festival

 KONZERTSAAL MHS, 20 


29.11.2012, STUTTGART

neue töne open. 2. stuttgarter klangbüro festival für zeitgenössisches musiktheater

TRIO vis-à-vis spielt temA (Helmut Lachenmann, 1968), TPIΓPAMMATON* (N. Andrew Walsh, 2012) und Anastasis, von Anetis Logothetis’s

neue töne open

Wilhelmspalais, 20 Uhr