Historie

7. FEBRUAR 2021, STUTTGART

ECLAT FESTIVAL

Verleihung des Menschenrechtspreises der Gerhart und Renate Baum-Stiftung
an Maria Kalesnikava (Belarus)

Das TRIO vis-à-vis spielt Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale,von Silvia Rosani
Für Sopran, Violoncello, Flöte, Komponistin und Hybrid elektroakustische Instrumente*

ECLAT Festival

17 UHR

Theaterhaus, Stuttgart

*Mit der Förderung von:


5. DEZEMBER 2020, STUTTGART*

INDIVIDUUM—>KOLLEKTIVUM*

Im Rahmen der Konzertreihe des Stuttgarter Kollektiven für Aktuelle Musik e. V. (SKAM e. V.), die von 14. November bis 5. Dezember in verschiedenen Konzertorten in Stuttgart stattfinden wird, wird das TRIO vis-à-vis zwei Uraufführungen jeweils von Sophie Pope und Valery Voronov und andere Stücke der zeitgenössischen Musik spielen.

Das von Vinko Globokar’s Stück Individuum <—> Kollektivum dient als Inspiration und Titel des Projektes uns mit dem Thema „Mensch und Gesellschaft“ auseinanderzusetzen, da diese Konzeption gesellschaftskritische Aussagen und humanistische Ideale umfasst, was unweigerlich dazu führt, über die Konzepte „System“ und „Mechanismus“ nachzudenken.

Als „System“ (altgriechisch sýstēma „aus mehreren Einzelteilen zusammengesetztes Ganzes“) wird im Allgemeinen ein abgrenzbares, natürliches oder künstliches „Gebilde“ bezeichnet, das aus verschiedenen Komponenten besteht, die aufgrund bestimmter geordneter Beziehungen untereinander als gemeinsames Ganzes betrachtet werden (können). So kann man auch die Gesellschaft betrachten: aus verschiedenen und unterschiedlichen Menschen bestehend.

Die zwei Uraufführungen von Sophie Pope und Valery Voronov werden sich mit künstlerischen Mitteln mit folgenden Fragen befassen: „Welche Rolle spielt der Mensch in der Gesellschaft? Wo beendet das Individuum und wo beginnt das Kollektivum? Welche Mechanismen nutzt die Gesellschaft als Funktionssystem?“ Beide Uraufführungen sind als kleine Musiktheater Stücke konzipiert.

Mechanismen wie Filter- und Mutationsprozessen (bei Monadologie XVI ‘Solfeggio’, von Bernhard Lang), Entmenschlichung des Performers (beim Corporel, von Vinko Globokar) und verschiedene Ebenen von Stille und ihrer Kraft (bei Weitere Machtart von Stille, von Charlotte Seither) werden das Individuum in Bezug auf das Kollektivum und auf die sozialen Systeme gründlich thematisieren.

Das Ziel unseres Projekts ist die Zusammenarbeit von Musikern, Komponisten und Zuschauern, um unsere heutige Gesellschaft als System und ihre Mechanismen durch einen Blick und musikalische Erfahrung zu betrachten.

*Aufgrund der COVID Pandemie und des Lockdowns ist das Projekt letztendlich als Online Format aufgenommen worden und ist auf der Webseite von S-K-A-M e. V. zu sehen.

Mit der Unterstützung von:


12. NOVEMBER 2020, STUTTGART*

Unendliche Freiheit?

*DAS KONZERT MUSS AUFGRUND DER INHAFTIERUNG DER FLÖTISTIN MARIA KALESNIKAVA AUF 2021 VERSCHOBEN WERDEN

Aspekte „Unendlicher Freiheit“ werden in dem neuen Projekt von TRIO vis-à-vis untersucht, das am 12. November 2020 im Rahmen der Südseite Nachts im Theaterhaus Stuttgart uraufgeführt wird. Die beiden Komponist*innen Silvia Rosani (Italien) und Alberto Bernal (Spanien) nähern sich dabei dem Thema durchaus unter ähnlichen Gesichtspunkten. Sie befragen die Beziehungen und Grenzen zwischen Wort, Bild und Ton sowie die gesellschaftspolitische Dimension des Kompositionsprozesses.

Dabei geht es um eine neue Rollenzuweisung von Künstlern und Publikum, um das Aufheben der herrschenden Hierarchien, um das Paradoxon der unendlichen Freiheit in unserer westlichen neoliberalen Gesellschaft, um die Grenze zwischen dem Individuum und den Massenbewegungen und schließlich um die Verbindung von Poesie und Ökonomie, von freiem Willen und Zwang und von individuellen und kollektiven Aktionen.

PROGRAMM:

Alberto Bernal: impossible music #33 «stummer schrei»
Interaktive Installation

Silvia Rosani: White Mask, aus „White Masks“
Zyklus für Cello, Live Elektronik und schwingende Metallplatten (2016-2019) / 7′

Silvia Rosani: Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale (Uraufführung)
für Sopran, Cello, Flöte, Komponistin und hybrid elektroakustische Instrumente (2019/20) / 15′
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*

Silvia Rosani: Als ich ein Kind war, Nr. 1 aus dem Zyklus „Ai limiti delle soglie“
für Sopran und Live Elektronik (2017) / 12′

Alberto Bernal: (neo)liberal systems #2 «crescendo»
für variabel Besetzung und Live Elektronik (2019) / 10′

Alberto Bernal: Made in China (Uraufführung)
für Sopran, Cello, Flöte, audiovisuelle Projektion und live Audio Tracking (2020) / 15′
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*

Silvia Rosani: Interaktive Installation

Festival Südseite Nachts

Saal P1, Musik der Jahrhunderte

20 Uhr

*mit Unterstützung der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


09.11.2019, SCHORNDORF (STUTTGART)

REIHE NEUER MUSIK KULTURFORUM SCHONDORF

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Lachenmann, Ulrich Kreppein, B. Furrer, etc.

GALERIE Q


25., 26., 27. JULI 2019, STUTTGART

noVOICE – noBODY: eine Musik-/Tanz Performance für 3 Musiker und 3 Tänzer

Idee, Konzept und Produktionsmanagement: Natasha López

Künstlerische Leitung: Alexandra Mahnke

TRIO vis-à-vis + Gäste:

Alexandra Mahnke: Choreographie und Tänzerin

Marija Skender: Tänzerin

Nestor Yahi Gahè: Tänzer

Musik, Videoperformance und LIVE ELEKTRONIK: Remmy Canedo

Musik der Jahrhunderte

STUTTGART

19. 30 UHR

Mit der Förderung von:

Mit freundlicher Unterstützung von:


08.06.2019, LEIPZIG

WAVE GOTHIK FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Werke von J. S. Bach, Giacinto Scelsi, Ivan Fedele, Guillaume Connesson und Catharina Backman.

WAVE-GOTHIK-TREFFEN

ALTE BÖRSE

4 PM


11.05.2019, STUTTGART

GAME ON

TRIO vis-à-vis spielt Werke von John Cage, Sebastian Hoch, Konstantin Yaskov and Catharina Backman

Theater Atelier

19.30 Uhr


06.04.2019, HELSINGBORG (SCHWEDEN)

TRIO vis-à-vis spielt Werke von H. Lachenmann, B. Furrer, B. Ferneyhough, N. Worsaae und G. Aperghis

DUNKERS KULTURHUS

16 Uhr


04.02.2017, STUTTGART

ECLAT FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Echoräume, von Ulrich Kreppein für vier simultane Kammermusikensembles

Uraufführung

Theaterhaus/ T 2

20.30 Uhr


08.11.2016, STUTTGART

…AUF’S NEUES…

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Jesse Broekman, Giacinto Scelsi, Ivan Fedele, Claudio Ambrosini, usw. 

Haus der Musik im Fruchtkasten

19 Uhr


02.09.2016, NAESTVED (DÄNEMARK)

SUSÅ FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Helmut Lachenmann, Nicolai Worsaae, und Jesse Broekman: temA, Replication #1 und and anew

Groennegades Kaserne Kulturcenter

Suså Festival

17 Uhr


31.03.2016, KOPENHAGEN (DÄNEMARK)

TRIO vis-à-vis spielt Helmut Lachenmanns temA bei einem Vortragskonzert über die Musik von Helmut Lachenmann

The Royal Danish Academy of Music

16.30 Uhr


05.12.2015, STUTTGART

LACHENMANN PERSPEKTIVEN FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Helmut Lachenmanns temA und eine Uraufführung von Alberto Hortigüela (TRIO Notturno)

Kammermusiksaal (Musikhochschule Stuttgart)

17 Uhr


08.05.2015, STUTTGART

FACE TO FACE

Ein Konzerttreffen mit TRIO vis-à-vis, NOISE-BRIDGE und TRIO FORTAGNE, mit Werken von Dusapin, Neil Thomas Smith, Nicolai Worsaae, Drake Ralph Andersen, Chris Fischer-Lochhead und improvisierte Musik.

FACE TO FACE ist eine Uraufführung für dem TRIO vis-à-vis, NOISE-BRIDGE und dem TRIO FORTAGNE  gewidmet. Werk von Marco Bidin.

Musik der Jahrhunderte, Südseite

20 Uhr


05.15.2014, STUTTGART

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Silvia Rosani und Texte von Kinga Toth

Ungarisches Institut

20 Uhr  


15.06.2013, ESSLINGEN

tonArt FESTIVAL ESSLINGEN

TRIO vis-à-vis spielt temA (Helmut Lachenmann), Auf tönernen Füssen (Beat Furrer) und Querida Presencia (Ivan Fedele)

19.30 Uhr


07.12.2012, STUTTGART

ECHTZEIT | werk_statt_festival

TRIO vis-à-vis spielt temA (1968, Helmut Lachenmann) und Intimate Letters (WORLD PREMIERE) (2012, Neil Thomas Smith)

echtzeit | werk_statt_festival

 KONZERTSAAL MHS, 20 


29.11.2012, STUTTGART

neue töne open. 2. stuttgarter klangbüro festival für zeitgenössisches musiktheater

TRIO vis-à-vis spielt temA (Helmut Lachenmann, 1968), TPIΓPAMMATON* (N. Andrew Walsh, 2012) und Anastasis, von Anetis Logothetis’s

neue töne open

Wilhelmspalais, 20 Uhr