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Historie

12. September

Lunchkonzert in der Sankt Peter Kirche

Werke von Ramón Gorigoitia, Astrid Solberg, Iván González Escuder und Arthur Johann Fiedler

Sankt Peter Kirche (Köln)

13 Uhr

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Das TRIO vis-à-vis interpretiert Triostücke, die eigens für diese Besetzung komponiert wurden.

Ramón Gorigoitia (*1958): Culto a lo oculto (2025), für Flöte, Bassflöte, Gesang und Violoncello

Astrid Solberg (*1995): But I’m in fact also relieved. And I’m ashamed of it (2026), für Altflöte, Piccoloflöte, Gesang und Violoncello

Iván González Escuder (*1979): 2 Yeats-Lieder: I. Turning and turning; II. The Lake of Innisfree (2024/2025), für Flöte, Gesang und Violoncello

Arthur Johann Fiedler (*2009): Noch fünf Stationen (2025), für Flöte, Gesang und Violoncello

Mehr Information: https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/konzerte/
https://kgnm.culturebase.org/de_DE/konzertkalender/lunchkonzert.18021842

15. Juni

„Ich will frei sein – das darf mich das Leben kosten!“

Förderkreis für Neue Musik Heilbronn e. V.

Kunstverein Heilbronn/Kunsthalle Vogelmann

11 Uhr und 19 Uhr

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Musikalische Lesung zum 90. Geburtstag von Ernst Siegfried Steffen in der Ausstellung von David Ostrowski.

Das TRIO vis-à-vis spielt passende Musikstücke zu Gedichten des in Heilbronn geborenen Dichters Ernst S. Steffen (1936–1970). Stücke von George Aperghis, Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough, Salvatore Sciarrino, Emil Kuyumcuyan und Iván González.

Ernst S. Steffen (1936–1970) wurde als Kind von seinem aus dem Krieg heimgekehrten, alkoholkranken Vater misshandelt und anschließend – obwohl dieser die Schuld trug – in ein Erziehungsheim eingewiesen. Diese Erfahrungen führen dazu, dass sich der Junge später nirgendwo einfügen kann, er bricht Schule, Lehren und Ausbildungen ab und wird zunächst kleinkriminell, begeht später auch schwere Delikte und muss immer wieder in Zuchthäuser und Gefängnisse, wo er fast 17 Jahre seines kurzen Lebens verbringt. Im Gefängnis wird sein Schreibtalent entdeckt und allmählich auch gefördert. Schon die ersten Veröffentlichungen werden von der Literaturkritik ernst genommen, er findet einen Verleger, tritt in Briefkontakt mit anderen Autoren. Sein Schreiben wird zur Vision des Ankommens, er hofft, als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft Fuß zu fassen. Doch mit jeder Haftentlassung erkennt er, dass die Freiheit nach der Haft schwer zu verkraften ist. Im Dezember 1970 fährt er auf gerader Strecke gegen den einzigen Baum weit und breit und stirbt bei dem Unfall.

Bei dem Projekt werden archivierte Fakten oder Prosatexte von Ernst S. Steffen die Lebenssituation verdeutlichen und seine Gedichte die Vision eines gelingenden Lebens herausarbeiten.

Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

Beide Veranstaltungen finden im Kunstverein statt:
Kunstverein Heilbronn/ Kunsthalle Vogelmann (Allee 28, 74072 Heilbronn).

Es ist eine Kooperation des Förderkreis für Neue Musik Heilbronn mit dem Literaturhaus Heilbronn und dem Kunstverein Heilbronn.

Eintritt frei.
Tickets:
diginights.com/literaturhaus

Mehr Information: https://www.neue-musik-heilbronn.de/

„Ich will frei sein – das darf mich das Leben kosten!“

„Ich will frei sein – das darf mich das Leben kosten!“

10. April

Klänge der Freiheit: Konzert für und mit Maria Kalesnikava

Konzertsaal der Musikhochschule (Stuttgart)

19 Uhr

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TRIO vis-à-vis spielt wieder mit ihrer Kollegin Maria Kalesnikava das Stück “The Seasons” (2018) von Konstantiv Yaskov.

Maria Kalesnikava lebte 12 Jahre in Stuttgart und trug als Vorstandsmitglied zur Gestaltung von SKAM bei. Nach ihrem Studium in Stuttgart war sie als Flötistin und Kulturmanagerin tätig, bevor sie 2020 zu einer der prägenden Persönlichkeiten der belarussischen Demokratiebewegung wurde. Ihr Einsatz für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung führte zu ihrer Inhaftierung und einer langjährigen Haftstrafe.

Mit großer Dankbarkeit und tiefem Respekt dürfen wir nun ankündigen, dass Maria Kalesnikava im Rahmen dieses Konzertabends ihr künstlerisches Bühnencomeback nach ihrer Freilassung geben wird. Dieses Konzert ist somit nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch ein bewegender Moment der Rückkehr – an den Ort ihrer künstlerischen Ausbildung und an eine Institution, die sie nachhaltig geprägt hat.

„Klänge der Freiheit“ versteht sich als musikalisches Bekenntnis zur Kraft der Kunst, Brücken zu bauen und Hoffnung zu stiften. Künstler:innen aus Institutionen wie SKAM oder InterAKT sowie Lehrende und Studierende der HMDK gestalten gemeinsam einen Abend, der im Zeichen künstlerischer Exzellenz humanistische Werte in den Fokus rückt.

Mit Grußworten von:
Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Marc Gegenfurtner, Kulturamtsleiter der Stadt Stuttgart
Christine Fischer, Intendantin von Musik der Jahrhunderte, künstlerische Leiterin des Festivals Neue Musik ECLAT

Im Anschluss an das Konzert lädt die HMDK Sie herzlich zu einem Empfang ein, der Gelegenheit zum persönlichen Austausch bietet.

IN KOOPERATION MIT HMDK Stuttgart, freemascha.org, Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik e. V., InterAKT Initiative e. V., Musik der Jahrhunderte, dem Kulturamt Stuttgart und dem Goethe-Institut Deutschland

GEFÖRDERT DURCH Kunststiftung Baden-Württemberg und S-K-A-M e. V.

MIT

TRIO vis-à-vis (Natasha López, Hugo Rannou, Maria Kalesnikava), Viktoriia Vitrenko, Remmy Canedo, Nikola Lutz, Klaus Dreher, Tamara Kurkiewicz u.a.

MUSIK VON Konstantin Yaskov, Nikola Lutz, Mayke Nas, Matthias Hermann u.a.

EINTRITT frei, Reservierung empfohlen

Mehr Information: https://skam-ev.org/veranstaltung/klaenge-der-freiheit-konzert-fuer-und-mit-maria-kalesnikava/

6. März

NORDISCHE KLÄNGE

Konzertreihe: musica nova

Wandel-Hallen: Kunstmuseum (Reutlingen)

19.30 Uhr

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Das Programm Nordische Klänge vereint Werke von Komponist*innen aus Schweden (Karin Rehnqvist), Island (Björk), Finnland (Kaija Saariaho), Norwegen (Astrid Solberg) und Dänemark (Nicolai Worsaae), dessen Trio-Stück für TRIO vis-à-vis in Auftrag gegeben wurde. Ziel des Programms ist es, die besonderen Klangfarben und ästhetischen Ausdrucksformen nordeuropäischer Musik erfahrbar zu machen.
Zu den Höhepunkten zählen unsere Bearbeitung von drei Liedern der isländischen Pop-Ikone Björk sowie die starke Präsenz weiblicher Komponistinnen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Uraufführung eines neuen Werkes von Astrid Solberg, in dem sich die Musiker nicht nur als Ausführende, sondern als Menschen begegnen. Das Stück folgt einem System von Regeln und Spielentscheidungen, die zu spontanen Veränderungen in der musikalischen Interaktion führen und auf humorvolle wie nachvollziehbare Weise die Themen des Werks – die Zerbrechlichkeit von Zielen und Träumen und die Unmittelbarkeit des Wandels – erfahrbar machen.

PROGRAMM:

1. Karin Rehnqvist (*1957): Så går en dag (2000), für Solo Stimme
2. Kaija Saariaho (1952–2023): Mirrors (1997), für Flöte und Violoncello
3. Nicolai Worsaae (*1980): Gajo (2023/24), für Sopran, Flöte und Violoncello
4. Astrid Solberg (*1990): “But I’m in fact also relieved. And I’m ashamed of it”. Uraufführung (Kompositionsauftrag für das TRIO vis-à-vis)
5. Björk Guðmundsdóttir (*1965): Venus as a Boy, Violently Happy, All is Full of Love (Bearbeitung der Lieder durch das TRIO vis-à-vis)

Mehr Information: https://www.reutlingen.de/de/Kultur/Veranstaltung?view=publish&item=eventDate&id=45505

Programm. musica nova 2025-2026

Gefördert durch: Kulturrådet/Arts Council Norway

NORDISCHE KLÄNGE

27. Februar

INVOCATION

KunstKulturKirche

Allerheiligenkirche (Frankfurt)

19.30 Uhr

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Im Programm Invocation präsentiert das TRIO vis-à-vis Werke der klassischen zeitgenössischen Musik mit spirituellem und geistlichem Bezug: Texte aus Cántico Espiritual von San Juan de la Cruz, Musik von Giacinto Scelsi, der den Künstler als Vermittler zwischen Mensch und Gott verstand, sowie zwei eigens für das TRIO vis-à-vis komponierte Trios. Diese setzen sich mit der griechischen Mythologie (Helena Cánovas) und mit Mikrotonalität und Obertönen à la Scelsi (Huihui Cheng) auseinander.

PROGRAMM:
1. Giacinto Scelsi (1905-1988): Three latin prayers (1960), für Sopran Solo
2. Huihui Cheng (1985): The tides soul (2021), für Sopran, Violoncello und Flöte
3. Beat Furrer (*1954): Invocation VI (2002/03), nach Texte von San Juan de la Cruz, aus der Oper “Invocation”, für Bassflöte und Sopran
4. Giacinto Scelsi (1905-1988): Pwyll (1954), für Flöte Solo
5. Giacinto Scelsi (1905-1988): Ygghur I: aus Trilogia, I tre stadi dell’uomo (1965), für Violoncello Solo
6. Helena Cánovas (*1994): Penelope. Eine Studie über das Warten (2021/22), für Sopran, Violoncello und Flöte

More Information:
https://www.kunstkulturkirche.de/musik/konzert/invocation/

25. Januar

oPRESSIONs

Out of the box – Konzertreihe für Neue Musik

Rathausfoyer, Leonberg (Deutschland)

18 Uhr

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Der englische Titel oPRESSIONs vereint bedeutende Werke der zeitgenössischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Der verbindende Gedanke ist „Druck“- einerseits als klangerzeugende Spannung (Lachenmann, Aperghis), andererseits als Sinnbild für Unterdrückung und Machtmissbrauch (Gorigoitia, Crawford, Bernal und Kuyumcuyan).

Besonders eindrucksvoll ist das Werk impossible translations #5 von Alberto Bernal – eine Hommage an Maria Kalesnikava sowie eine Anklage gegen Ungerechtigkeit. Kalesnikava, die ehemalige Flötistin des TRIO vis-à-vis, ist am 13. Dezember 2025 nach fünf Jahren politischer Gefangenschaft in Belarus befreit worden.

Lachenmann und Aperghis fordern mit ihren revolutionären Klangtechniken die klassischen Vorstellungen von „schönem“ Klang heraus. Durch verstärkte Drucktechniken entstehen Klänge, die an die physischen Grenzen des Instruments gehen und das Publikum in eine neue, provokante, verzerrte Dimension entführen.

Bei Kuyumcuyan erleben wir eine literarische Collage aus Fragmenten und Motiven von Wilfred Owen, Boris Vian, Kurt Tucholsky sowie aus Soldatenbriefen und Kriegstagebüchern – eine eindringliche Reflexion über Krieg, Tod und das Vergessen.

Der chilenische Komponist, Gorigoitia, vertont das Fragment „Ellas llevan la vida en el pelo“, das dem zweiten Band des Werkes „Memoria del fuego“ mit dem Titel „Las caras y las máscaras“ des uruguayischen Schriftstellers Eduardo Galeano entstammt. Das Werk beschreibt die Geschichte rebellischer Frauen – geflohener Sklavinnen –, die im 18. Jahrhundert in Surinam gegen die Unterdrückung kämpfen. Der Text vereint Widerstand, Erinnerung, Poesie und Metapher, um weiblichen Mut zu würdigen und historische Ungerechtigkeiten anzuprangern.

Das Programm stellt Fragen, die über die Kunst hinausgehen: Was passiert, wenn schöpferischer Druck ein Ventil für Befreiung wird – und was, wenn Druck durch Macht zu Unterdrückung führt?

Das Programm oPRESSIONs lädt dazu ein, die Kraft des Klangs zu erleben und über Macht -insbesondere die Macht der Kunst- nachzudenken.

Dieses Konzert ist Maria Kalesnikava gewidmet – ihrer Befreiung und der Freiheit.

PROGRAMM:
1. Alberto Bernal (*1978):
impossible translations #5 (2021), für Flöte mit Video & Tonband
2. George Aperghis (*1945): Recitation n. 14 (1978) Solo Stimme
3. Helmut Lachenmann (*1935): Pression (1969/70) Solo Violoncello
4. Emil Kuyumcuyan (*1993): Déserteur und Return (2025), für Stimme, Violoncello, Bassflöte, Flöte, Akkordeon, Synthesizer und Fingerzimbeln
5. Ruth Crawford (1901-1953): Two ricercare: 1. Sacco, Vanzetti; 2. Chinaman, Laundryman, nach Texten des chinesischen Autors H.T. Tsiang (1932) Bearbeitung für Trio
6. Ramón Gorigoitia (*1958): Culto a lo oculto (Uraufführung), für Stimme, Violoncello und Flöte.

Gefördert durch: Stuttgarter Kollektiv für aktuelle Musik e. V. und Deutschen Komponis:innenverband e. V.

oPRESSIONs

oPRESSIONs

Mehr Information: https://www.leonberg.de/Kultur-Sport-Tourismus/Kultur/Rathauskonzerte/out-of-the-box-TRIO-vis-%C3%A0-vis.php?object=tx,4170.4.1&ModID=11&FID=4170.27.1&NavID=2691.1394&La=1

FLYER:
Out of the box. Leonberg. 2026 Flyer

22. Dezember

TON- und VIDEOAUFNAHME

„Déserteur“ (2025), von Emil Kuyumcuyan

Kammermusiksaal, Musikhochschule Stuttgart

10 bis 17 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis nimmt das vom Komponisten Emil Kuyumcuyan für das Ensemble geschriebene Stück „Déserteur“ (2025) auf.

Die Ton- und Videoaufnahmen finden ganztägig im Kammermusiksaal der Musikhochschule Stuttgart statt.

Film und Tonaufnahme: James Chan-A-Sue

2. bis 5. Oktober

Workshops für den Landeswettbewerb JUGEND KOMPONIERT Hessen & Thüringen

Landesmusikakademie, Schlitz

Ganztägig

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Der Landeswettbewerb JUGEND KOMPONIERT Hessen & Thüringen wird in drei Altersgruppen (17-23 J., 14-16 J., bis 13 Jahre) und jährlich wechselnden Instrumentenkategorien ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Wohnsitz in Hessen oder Thüringen, die sich nicht in einer musikalischen Berufsausbildung befinden.

Der Workshop JUGEND KOMPONIERT findet jährlich wechselnd in Hessen oder Thüringen statt und richtet sich an alle Wettbewerbsteilnehmer*innen sowie weitere Interessierte. Die Dozent*innen des Workshops unterstützen die Teilnehmer bei der Entwicklung eigener musikalischer Ideen, bereits erarbeitete Kompositionen können ausführlich besprochen werden. Höhepunkt des Workshops ist die Aufführung der erarbeiteten Kompositionen durch Profimusiker in einem öffentlichen Abschlusskonzert.

Träger von Jugend komponiert Hessen & Thüringen sind der Landesmusikrat Hessen e. V. und der Landesmusikrat Thüringen e.V. in Kooperation. Die Förderung erfolgt durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Alle Interessierten waren am Sonntag, 5. Oktober 2025 herzlich eingeladen, die Ergebnisse des Wettbewerbs und Workshops Jugend komponiert in der neuen Kulturhalle Hahnekiez in Schlitz zu erleben.

Die von den jungen Komponistinnen und Komponisten aus Hessen und Thüringen erarbeiteten Kompositionen wurden von dem professionellen Neue Musik TRIO vis-à-vis im Konzert präsentiert.

Das TRIO vis-à-vis (Flöte, Violoncello und Stimme) widmet sich dem Experimentieren und der Forschung an Unbekanntem in der Neuen Musik.

Spannend ist die Vielfalt und das hohe Niveau, welches die Kompositionen der zum Teil noch sehr jungen Musikschaffenden auszeichnet.

Im Rahmen des Konzertes wurden Preise und Urkunden an die Komponierenden überreicht.

Mehr Information: https://www.landesmusikrat-hessen.de/projekte/jugend-komponiert,

https://www.landesmusikrat-hessen.de/infos-service/unsere-eventfotos

Workshops für den Landeswettbewerb JUGEND KOMPONIERT Hessen & Thüringen

Credits: eisenbarth-fotodesign
(via Landesmusikrat Hessen e. V.)

20. September

Musik am Mittag

Domkirche St. Eberhard (Stuttgart)

12.05 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt folgendes Programm:

1. Helmut Lachenmann (*1935): temA (1968), für Mezzospran, Violoncello und Flöte.

2. Helena Cánovas i Parés (*1994): Penelope. Eine Studie über das Warten (2021/22), für Sopran, Violoncello und Flöte.

Mehr Information: https://www.kirchenmusik-in-stuttgart.de/dommusik-st-eberhard/konzerte

27. Juli

TON- und VIDEOAUFNAHME

„Return“ (2025), von Emil Kuyumcuyan

Kammermusiksaal, Musikhochschule Stuttgart

9 bis 19 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis nimmt das vom Komponisten Emil Kuyumcuyan für das Ensemble geschriebene Stück „Return“ (2025) auf.

Die Ton- und Videoaufnahmen finden ganztägig im Kammermusiksaal der Musikhochschule Stuttgart statt.

Film und Tonaufnahme: James Chan-A-Sue

12. und 13. Juli

BIOTOPE OF SOUND FESTIVAL

10 Jahre Jubiläumsfestival von SKAM e. V.
HEMEROBIE

Treppenabsatz der U-Bahn-Station von Marienplatz (Stuttgart)

12. Juli: 15.15 Uhr und 16.10 Uhr | 13. Juli: 12.30 Uhr

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BIOTOPE OF SOUND FESTIVAL

BIOTOPE OF SOUND FESTIVAL

HEMEROBIE ist ein Maß, das den Druck und die menschliche Einwirkung auf Ökosysteme misst, um den Grad ihrer Natürlichkeit und Anthropisierung zu definieren. Mit Werken wie Individuum ↔ Collectivum (1979) von Vinko Globokar (*1934), Collective-Individuals (2020) von Sophie Pope (*1988) und musikalischen sowie performativen Improvisationen möchte das TRIO vis-à-vis durch die Interaktion mit dem Publikum kommunizieren, um menschliches Verhalten in Gruppen gegenüber Einzelgängern zu erkunden. Das Foyer der Ubahnhaltestelle und das U-bahnnetz Marienplatz werden als Biotop bedacht.

Dafür wird das Trio den Grad der Interaktion und Hemerobie (Natürlichkeit vs. Anthropisierung) des Publikums messen. Darüber hinaus dient die Verortung als Eröffnung, Empfang und Begrüßung der Besucher*innen, als Katalysator für die Entwicklung des Festivals.

Die musikalischen und performativen Beiträge finden zu den Stoßzeiten zu Beginn des Festivals statt und dauern jeweils 30 Minuten:

12. Juli 2025: 15.15 bis 15.45 Uhr und 16.10 Uhr bis 16.40 Uhr
13. Juli 2025: 12.30 bis 13 Uhr

Ein Projekt im öffentlichen Raum im Rahmen des 10-jährigen Jubiläumsfestivals des Stuttgarter Kollektivs für aktuelle Musik e. V.

Gefördert durch: S-K-A-M e. V. und Stadt Stuttgart

BIOTOPE OF SOUND FESTIVAL

BIOTOPE OF SOUND FESTIVAL

Mehr Information: https://skam-ev.org/veranstaltung/hemerobie-biotope-of-sound/

10. Mai

REISEANDENKEN

Uraufführungen von Emil Kuyumcuyan

Marienplatz bis Waldfriedhof (Stuttgart) mit dem “Party Bus”

Erste Fahrt: 18 Uhr | Zweite Fahrt: 19 Uhr

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REISEANDENKEN

Das Projekt Reiseandenken befasst sich mit der Idee, Kunst im öffentlichen Raum so zu gestalten, dass eine soziale Reflexion und Interaktion mit der Gesellschaft erreicht wird.

Reiseandenken lädt zu einer musikalischen Busfahrt ein, die am Marienplatz beginnt und ihren bewegenden Höhepunkt am Waldfriedhof findet. Dort ruhen nicht nur anonyme Opfer der beiden Weltkriege, sondern auch bekannte Persönlichkeiten. Während der Fahrt spielt das TRIO vis-à-vis Werke von Emil Kuyumcuyan, die zur Reflexion über Krieg, Tod und Vergessen anregen. Ziel ist es, einen emotionalen Zugang zu schaffen, das Bewusstsein für Erinnerung zu stärken und den Dialog über die Folgen von Konflikten zu fördern – für mehr Toleranz und gegenseitiges Verständnis.

Musik:
Emil Kuyumcuyan (*1993): Déserteur und Return (UA, 2025), eine literarische Collage und Kreation von Emil Kuyumcuyan mit Fragmenten und Motiven von Wilfred Owen, Boris Vian, Kurt Tucholsky, Soldatenbriefe und Kriegstagebücher. Für Stimme, Violoncello, Flöte, Akkordeon, toy piano, finger cymbals und synthesizer.

Idee, Konzept und Projektleitung:

Natasha López

EINTRITT FREI

Begrenzte Platzanzahl
Reservierung für Fahrt um 18 Uhr und/oder 19 Uhr unter: *protected email*

Hinweis zur Videoaufnahme und Einwilligung zur Veröffentlichung
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Projekts Videoaufnahmen gemacht werden. Aufgrund der begrenzten Raumkapazität und der Nähe zwischen Publikum und Aufführungsbereich ist es organisatorisch nicht möglich, Personen gezielt aus den Aufnahmen herauszuhalten.
Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich daher einverstanden, dass Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, auf denen Sie möglicherweise zu sehen oder zu hören sind, und dass diese Aufnahmen für die öffentliche Dokumentation des Projekts verwendet werden dürfen.
Falls Sie nicht gefilmt werden möchten, bitten wir Sie, dies dem Projektteam vor Beginn mitzuteilen und Ihren Platz für eine andere interessierte Person freizugeben.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Das TRIO vis-à-vis.

Gefördert von: Musikfonds e. V., Stuttgarter Kollektiv für aktuelle Musik e. V. und Stadt Stuttgart.

REISEANDENKEN REISEANDENKEN

REISEANDENKEN

REISEANDENKEN

In Kooperation mit: Party Ride

REISEANDENKEN

15. April

Unerhörte Musik

HODGEPODGE

BKA-Theater, Berlin

20 Uhr

Mehr Info

Das Projekt Hodgepodge (auf Deutsch „Mischmasch”) präsentiert Werke der Neuen Musik des 21. Jahrhunderts, die die Vielfalt des Repertoires und der Aufführungsmöglichkeiten des Trios zeigen.

Es umfasst Musiktheaterstücke für Solisten und Ensemble, wie Die Alte von Carola Bauckholt und Penelope. Studie über das Warten von Helena Cánovas. Performative Werke wie Das >DING< an sich von Johannes Kreidler und Coq-à-l’âne von Charlotte Seither sowie elektronische Stücke wie (neo)liberal systems #2 «crescendo» von Alberto Bernal erweitern das Spektrum.

Die Werke reichen von sozialkritischen und humorvollen Stücken bis zu ernsten, formalen Kompositionen und performativen Stücken, bei denen Geste und Bewegung im Vordergrund stehen.

Hodgepodge bietet dem Publikum eine aufregende Reise ohne feste Erwartungen, in der die Mischung der Emotionen und Eindrücke den spannendsten Teil der Erfahrung ausmacht.

PROGRAMM:

1. Carola Bauckholt (*1959): Die Alte (2001), für Stimme

2. Alberto Bernal (*1978): (neo)liberal systems #2 «crescendo» (2019), für beliebige Besetzung und Live Elektronik.

3. Johannes Kreidler (*1980): Das >DING< an sich (2017), eine Performance für SprecherIn und Fahrradklingen.

4.Charlotte Seither (*1965): Coq-à-l’âne (1997), für drei oder mehr Spieler von “sound producing objects”.

5. Samir Odeh-Tamimi (*1970): Uffukk (2010) für Violoncello Solo.

6. Helena Cánovas (*1994): Penelope. Eine Studie über das Warten (2021/2022), für Sopran, Flöte und Violoncello.

Mehr Information: https://www.unerhoerte-musik.de/#Bookmark1

8. März

tonART Festival

AVE MARYJA

Konzert für Maria Kalesnikava

Münster St. Paul (Esslingen)

19 Uhr

Mehr Info

Maryja Kalesnikava, die als Flötistin an der Musikhochschule in Stuttgart absolvierte und hier als Musikerin und Kulturmanagerin, seit 2018 aber auch wieder zunehmend in ihrer Heimatstadt Minsk aktiv war, wurde 2020 als eine der drei weiblichen Gallionsfiguren der Demokratiebewegung in Belarus international bekannt.

Während der gewaltsamen Niederschlagung der Demonstrationen entführt und tagelang verschwunden, dann zu elfjähriger Gefängnisstrafe verurteilt, in der Haft misshandelt, todkrank in ein ziviles Krankenhaus überstellt und nach erfolgreicher Behandlung frühzeitig zurück ins Lager gebracht, ist sie seit März 2023 ohne jeden Kontakt zur Außenwelt.

Die Familie und wir, lokale UnterstützerInnen, FreundInnen und KollegInnen, wissen Stand heute (November 2024) nicht, ob Maryja noch am Leben ist.

Dieses Konzert ist für sie.

Programm:

  1. Helmut Lachenmann (*1935): temA (1968), für Mezzosopran, Violoncello und Flöte
  2. Wojciech Blecharz (*1981): blacksnowfalls (2014), für Schlagzeug.
  3. Lesung.
  4. Matthias Hermann (*1960): Echo 3 – Studie für fünf Schlagzeuge (2024, UA)
  5. Mayke Nas (*1972): Cinderella (2018), für Schlagzeug.
  6. Klaus Sebastian Dreher (*1967): AVE MARIJA – Musik für Kalesnikava (2025, UA), für Sopran, Bass, Violoncello, Orgel/Akkordeon, Querflötenquartett und zwei Schlagzeuge.

Mitwirkende:
Natasha López, Frank Wörner: Stimme
Hugo Rannou: Violoncello
Felix Muntwiler: Orgel
Albrecht Imbescheid, Petra Arman, Maren Dreher, Julia Steinbächer: Flöte
Percussion Ensemble Stuttgart: Anna Fiveiska, Tamara Kurkiewicz, Seongyeon Kong, Aleksandra Nawrocka, Xia Yuan: Schlagzeug.
TRIO vis-à-vis: Natasha López (Stimme), Petra Arman (Flöte) und Hugo Rannou (Violoncello).

Mehr Information: https://tonart-esslingen.de/2024/12/11/ave-maryja/

29. Januar

TURNING and TURNING

Hommagekonzert an Maria Kalesnikava
Werke von Charlotte Seither, Johannes Kreidler, Neil Tòmas Smith, Beat Furrer, Iván González (UA) und Artur Kroschel

GEDOK STUTTGART

20 Uhr

Mehr Info

TURNING and TURNING

Die ersten drei Worte des Gedichts The Second Coming von W. B. Yeats aus dem Jahr 1919 geben dem Abendkonzert seinen Titel: “Turning and turning in the widening gyre/The falcon cannot hear the falconer”. Das Bild eines “sich ausweitenden Wirbels” symbolisiert die unvermeidliche Katastrophe, die eintritt, wenn gegenläufige Bewegungen aus dem Gleichgewicht geraten – auch im Kontext historischer Entwicklungen.

Das TRIO vis-à-vis nutzt diesen Titel, um ein Hommage-Konzert für seine Freundin und ehemalige Flötistin des Ensembles, Maria Kalesnikava, die zwischen 2016 und 2020 Teil des Ensembles war, zu gestalten. Ihre Persönlichkeit verkörpert in vielerlei Hinsicht die Metapher der Wende: eine Wende im Hinblick auf das dramatische Schicksal ihres Lebens als politische Gefangene in Weißrussland seit dem 9. September 2020 und eine Wende, die sich auch im Charakter der musikalischen Werke widerspiegelt, die Marias Wesen entsprechen: Humor, Lachen und Verspieltheit.

Als Musikensemble halten wir es für wichtig, ihren Kampf für Demokratie in Weißrussland zu würdigen, sie durch Kunst und Musik zu unterstützen, damit sie nicht in Vergessenheit gerät und das Bewusstsein für ihre aktuelle Situation geschärft wird.

Mehr Information: https://www.gedok-stuttgart.de/aktuell/veranstaltungen/trio-vis-a-vis/

EINTRITT FREI

PROGRAMM:

1. Eröffnung des Konzerts: Lesung des Gedichts “Mascha” von Natasha López.

2. Iván González Escuder (*1979): 2 Yeats-Lieder: 1. Turning and turning (2024); 2. Innisfree (URAUFFÜHRUNG, 2024/2025), für Sopran, Flöte und Violoncello.

3. Johannes Kreidler (*1980): Das >DING< an sich (2018), ein konzertanter Fahhradklingel-Test.

4. Artur Kroschel (*1973): Unsicherheit (2024), für Sopran, Flöte und Violoncello.

5. Charlotte Seither (*1965): Coq-à-l’âne (1997), für drei oder mehr Spieler von “sound producing objects”.

6. Neil Tòmas Smith (*1987): Oceans Made Small – Lorcian Moments (2013), für Sopran, Flöte, Violoncello und Tonband.

7. Beat Furrer (*1954): Invocation VI, für Sopran und Bassflöte (2002/2003).

Gefördert durch: GEDOK e. V.

TURNING and TURNING

In Kooperation mit: Stuttgarter Kollektiv für aktuelle Musik e. V.

TURNING and TURNING

8. Dezember

NORDISCHE KLÄNGE

Werke von Kaija Saariaho, Karin Rehnqvist, Catharina Backman, Björk und eine Uraufführung von Nicolai Worsaae

Domnick Sammlung (Nürtingen)

17.30 Uhr

Mehr Info

Das Programm Nordische Klänge bringt Werke von Komponisten aus Schweden (Catharina Backman und Karin Rehnqvist), Island (Björk), Finnland (Kaija Saariaho) und Dänemark (Nicolai Worsaae) zusammen. Die zwei Triostücke sind Kompositionsaufräge nordischer Komponisten für das TRIO vis-à-vis, mit denen das Trio intensiv zusammengearbeitet hat.

Mit diesem Programm wollen wir die besondere Klänge, Klangfarben und Klangwelten der nordischen Komponisten darstellen.
Höhepunkte unseres Programms sind die eigene Bearbeitung von drei Liedern der isländischen Sängerin Björk durch das Trio für seine Besetzung und die fast absolute Präsenz von Komponistinnen.

PROGRAMM:

1. Catharina Backman (*1961): Vestigios (de tus…) (2018/2019), nach Gedichten von Natasha López, für Sopran, Altföte und Violoncello.

2. Kaija Saariaho (1952-2023): Spins and Spells (1996), für Cello Solo.

3. Karin Rehnqvist (*1957): Så går en dag (2000), für Stimme Solo voice.

4. Kaija Saariaho (1952-2023): Changing Light (2005), für Sopran und Flöte.

5. Nicolai Worsaae (*1980): Gajo*, nach Gedichten von Natasha López (Uraufführung, 2023), für Sopran, Flöte und Violoncello.

6. Björk (*1965): Venus as a boy; Violently happy; All is full of love (Bearbeitung der Lieder durch das TRIO vis-à-vis).

Mehr Information: https://www.domnick.de/besuchsinformation/fuehrungen-veranstaltungen/weitere-informationen-zum-ausgewaehlten-angebot/nordische-klaenge/7721/601340

*Gefördert durch: Dansk Komponistforening (The Danish Composers’ Society)

NORDISCHE KLÄNGE

14. November

NORDISCHE KLÄNGE

Werke von Kaija Saariaho, Karin Rehnqvist, Catharina Backman, Björk und eine Uraufführung von Nicolai Worsaae

Musikhochschule Stuttgart

19 Uhr

Mehr Info

Das Programm Nordische Klänge bringt Werke von Komponisten aus Schweden (Catharina Backman und Karin Rehnqvist), Island (Björk), Finnland (Kaija Saariaho) und Dänemark (Nicolai Worsaae) zusammen. Die zwei Triostücke sind Kompositionsaufräge nordischer Komponisten für das TRIO vis-à-vis, mit denen das Trio intensiv zusammengearbeitet hat.

Mit diesem Programm wollen wir die besondere Klänge, Klangfarben und Klangwelten der nordischen Komponisten darstellen.
Höhepunkte unseres Programms sind die eigene Bearbeitung von drei Liedern der isländischen Sängerin Björk durch das Trio für seine Besetzung und die fast absolute Präsenz von Komponistinnen.

Mehr Information: https://www.hmdk-stuttgart.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/?tx_wreventcalendar_pi1%5Bevent%5D=9089&tx_wreventcalendar_pi1%5BcurDate%5D=1730415600&tx_wreventcalendar_pi1%5Baction%5D=show&tx_wreventcalendar_pi1%5Bcontroller%5D=Event&cHash=6f44368037e052a00c443bcf2ffce09a

31. Oktober

Turning and turning. Hommagekonzert an Maria Kalesnikava

Werke von Charlotte Seither, Johannes Kreidler, Neil Tòmas Smith, Alberto Bernal, Iván González (UA) und Artur Kroschel (UA)

Theater Atelier (Stöckachstr. 55, Stuttgart)

20 Uhr

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Turning and turning. Hommagekonzert an Maria Kalesnikava

Die ersten drei Worte des Gedichts The Second Coming von W. B. Yeats aus dem Jahr 1919 geben dem Abendkonzert seinen Titel: “Turning and turning in the widening gyre/The falcon cannot hear the falconer”. Das Bild eines “sich ausweitenden Wirbels” symbolisiert die unvermeidliche Katastrophe, die eintritt, wenn gegenläufige Bewegungen aus dem Gleichgewicht geraten – auch im Kontext historischer Entwicklungen.

Das TRIO vis-à-vis nutzt diesen Titel, um ein Hommage-Konzert für seine Freundin und ehemalige Flötistin des Ensembles, Maria Kalesnikava, die zwischen 2016 und 2020 Teil des Ensembles war, zu gestalten. Ihre Persönlichkeit verkörpert in vielerlei Hinsicht die Metapher der Wende: eine Wende im Hinblick auf das dramatische Schicksal ihres Lebens als politische Gefangene in Weißrussland seit dem 9. September 2020 und eine Wende, die sich auch im Charakter der musikalischen Werke widerspiegelt, die Marias Wesen entsprechen: Humor, Lachen und Verspieltheit.

Als Musikensemble halten wir es für wichtig, ihren Kampf für Demokratie in Weißrussland zu würdigen, sie durch Kunst und Musik zu unterstützen, damit sie nicht in Vergessenheit gerät und das Bewusstsein für ihre aktuelle Situation geschärft wird.

Mit der Unterstützung: der Gerhart und Renate Baum-Stiftung, Deutscher Komponistenverband e. V. und S-K-A-M e. V.

Turning and turning. Hommagekonzert an Maria Kalesnikava

Turning and turning. Hommagekonzert an Maria Kalesnikava

Turning and turning. Hommagekonzert an Maria Kalesnikava

In Kooperation mit: Theater Atelier

Turning and turning. Hommagekonzert an Maria Kalesnikava

Beitrag über Maria Kalesnikava und das Konzert: https://www.komponist-innenverband.de/turning-and-turning/

26. Oktober

Lunchkonzert in der Sankt Peter Kirche

Werke von Helena Cánovas und Helmut Lachenmann

Sankt Peter Kirche (Köln)

13 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt verschiedene zeitgenössisiche Musikstücke in der Kunst-Station Sankt Peter Kirche (Köln) im Rahmen der Konzertreihe Lunchkonzerte, die jeden Samstag um 13 Uhr stattfinden.

Werke von Helena Cánovas (Penelope. Studie über das Warten) und Helmut Lachenmann (temA).

Mehr Information: https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/konzerte/

17. Oktober

3. Stuttgarter Wissenschaftsfestival

extinct.freedom
Werke von Alberto Bernal und Nikola Lutz

Werkstatthaus Stuttgart

17 bis 21 Uhr

Mehr Info

3. Stuttgarter Wissenschaftsfestival

In extinct.freedom treffen sich das TRIO vis-à-vis und Nikola Lutz in der Auseinandersetzung mit den drastischen sozialen Folgen des Überwachungskapitalismus. Lutz macht in ihrer interaktiven Installation extinct.algorithm die unausweichliche Übermacht erfahrbar, mit der China digitale Technik zu einer Waffe gegen die eigenen Bürger macht, deren historisch erste Opfer die Uighuren sind. Im Konzert Unendliche Freiheit? untersuchen das TRIO vis-à-vis und der Komponist Alberto Bernal den Verlust von Freiheiten durch neoliberalen Pragmatismus in technisierten Produktionswelten, die Menschen zu humanen Produktionsmitteln degradieren. Mit Made in China/Epitaph erinnert Bernal an den Foxconn Arbeiter und Dichter Xu Lizhi, der den sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen nur durch Selbstmord entrinnen konnte. Foxconn ist der Hauptauftragshersteller der größten Produzenten elektronischer Produkte in aller Welt wie Apple, Amazon, Sony oder Microsoft und so mit unserem Alltagsleben tief verwoben.

Mehr Information: https://wissenschaftsfestival.stuttgart.de/veranstaltungskalender/veranstaltungen/extinct.freedom-482964.php#infos

Gefördert durch: S-K-A-M e. V. (Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik e. V.)

3. Stuttgarter Wissenschaftsfestival

In Kooperation mit: Werkstatthaus Stuttgart und im Rahmen des 3. Stuttgarter Wissenschaftsfestivals.

3. Stuttgarter Wissenschaftsfestival 3. Stuttgarter Wissenschaftsfestival

24. September

Interferenzen (Vokalmusik zwischen neuer Musik und Pop)

Hommage à Björk. Improvisatorische Annäherungen

P1-Saal. Musik der Jahrhunderte. Theaterhaus (Stuttgart)

19.30 Uhr

Mehr Info

In_Szene-Almuni des Podiums Gegenwart (Deutscher Musikrat) gestalten den Abend bei der Konzertreihe “Südseite Nachts” von Musik der Jahrhunderte.

Andrea Conangla, Sopran
Igor C. Silva: Vou
Bearbeitung für Stimme und Elektronik
Sara Glojnarić: The Poet is a Faker
für Stimme und Elektronik

Johanna Ihrig, Sopran
Thomas Kolarczyk, Kontrabass
aus: Neue Kammer
Gilles Schuehmacher: Roses IV–VII
für Kontrabass und Sopran

Film
Sarvenaz Safari: Eternal Summer

TRIO vis-à-vis
Natasha López, Sopran
Hugo Rannou, Violoncello
Petra Arman, Flöte

Hommage an Björk
Improvisatorische Annäherungen an Songs:
Venus as a boy, Violently Happy, All is full of love.

Viktoriia Vitrenko, Stimme & Performance
Maxim Shalygin: Songs of Holy Fools
Vokalzyklus für Stimme und Klavier (aus: LIMBO)


Improvisationen
Leitung: Andrea Conangla, Sopran

https://www.mdjstuttgart.de/konzert/in_szene/

23. und 24. Juni

AUFNAHME von temA, von Helmut Lachenmann

Bunker am Diakonissenplatz, Stuttgart

ganztägig

Mehr Info

TRIO vis-à-vis zusammen mit dem Filmemacher James Chan-A-Sue drehen eine kreative und exzentrische Video- und Tonaufnahme des Werkes temA von Helmut Lachenmann in dem Tiefbunker am Diakonissenplatz (Rosenbergstr. 23, Stuttgart).

Idee, Konzept und Aufnahme: James Chan-A-Sue

Gefördert von: Deutscher Musikrat

AUFNAHME von temA, von Helmut Lachenmann

Mit freundlicher Unterstützung von: Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik e. V. und Kultur im Bunker e. V.

AUFNAHME von temA, von Helmut Lachenmann

AUFNAHME von temA, von Helmut Lachenmann

18. Juni

radioACTIVE LOVE

Werke von Helena Cánovas, Nicolai Worsaae (Uraufführung), Kaija Saariaho und Alberto Bernal

P1-Saal, Theaterhaus, Musik der Jahrhunderte (Stuttgart)

19 Uhr

Mehr Info

radioACTIVE LOVE

radioACTIVE LOVE (Amoradi(a)ctivo, auf Spanisch) ist ein Projekt, das die verschiedene Seiten der Liebe und des Verlangens einer Frau zum Ausdruck bringen: explosiv, heftig, leidenschaftlich, verzweifelt, sehnsüchtig, schwärmerisch und schließlich, wie der anagrammatisch verschlüsselte Titel selbst auf Spanisch andeutet, radioaktiv, aktiv und süchtig.

Die Liebe ist der rote Faden, der die Zuschauer*innen durch den Abend führen wird: von der Neuinterpretation der treuen, geduldigen und hingebungsvollen Liebe der griechischen mythologischen Figur Penelope (Penelope. Eine Studie über das Warten [2021/22] von Helena Cánovas), über die süße und stürmische Liebe des Barocks bei Monteverdis Si dolce è’il tormento (1624) und ihren entsprechenden modernen Neuinterpretationen [VOIDS] C. Monteverdi – Si dolce è’l tormento (2023) des spanischen Komponisten Alberto Bernal und Dolce tormento (2004) der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, bis hin zu einer ironischen, spielerischen und explosiven Liebe des dänischen Komponisten Nicolai Worsaae mit seiner Uraufführung Gajo (2023/2024), die die Gedichte der Autorin und Sängerin Natasha López vertont. Darunter das titelgebende amoradi(o)activo. Rezitierte Gedichte aus amoradi(a)ctivo werden ebenfalls in die Szene integriert.

Dramaturgie und Autorin von Penelope. Eine Studie über das Warten: Maike Graf.

Eintritt frei!
Spenden sind willkommen.

In Kooperation mit: InterAKT Initiative e. V.

radioACTIVE LOVE

Gefördert von: Albrecht Beck Stiftung e. V.

radioACTIVE LOVE

Mit freundlicher Unterstützung von: Musik der Jahrhundert e. V.

radioACTIVE LOVE

9. Dezember

Podiumsgespräch zur Situation von Maria Kalesnikava

Stadtbücherei | Kutschersaal (Esslingen)

18 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt ein Konzert Maria Kalesnikava gewidmet, ihrer Musikerkollegin, Mitglied von TRIO vis-à-vis und Freundin, die seit dem 9. September 2020 in Minsk (Weißrussland) in politischer Haft ist.

Werke von Ivan Fedele und Alberto Bernal.

Mehr Information: https://www.esslingen.de/site/Esslingen_Layout_2022/node/20307012/zmdetail_523242186052/index.html?nodeID=523242186052

7. und 8. Dezember

VIRUCIDE (Wiederaufnahme)

Tiefbunker am Diakonissenplatz (Rosenbergstr. 23, Stuttgart)

19.30 UHR

Mehr Info

VIRUCIDE (Wiederaufnahme)

VIRUCIDE beschreibt die dramatische Geschichte eines azellulären mikroskopisch kleinen Infektionserregers (SARS-CoV-2) aus künstlerischer Sicht. Es ist ein biologisches Drama, inspiriert von der Entwicklung des COVID-19 Virus in den vergangenen Jahren und beschreibt hauptsächlich den Kampf zwischen zwei Protagonisten: SARS-CoV-2 und dem Gegenmittel VIRUCIDE. Das Projekt stellt die verschiedenen Phasen des Krankheitsverlaufs des COVID-19 Virus in Zusammenhang mit ihren gesellschaftlichen Auswirkungen und setzt sich gleichzeitig mit der sozialen, psychologischen, politischen, wirtschaftlichen und menschlichen Dimension in Bezug auf die Folgen auseinander. Letztendlich ist VIRUCIDE ein Drama über das Leben und den Tod.

VIRUCIDE ist wie eine musikalische Wanderung durch den Tiefbunker (das Innere des Körpers) konzipiert. Das Publikum kann die verschiedenen Phasen der COVID-19-Krankheit durch die Szenen erleben, in denen sich die Symptome und Auswirkungen dieser Krankheit entwickeln. Das Stück wird dem Publikum auch die Möglichkeit bieten, eine aktive Rolle zu übernehmen, indem es in der Performance zwischen den beiden vorgeschlagenen Ende wählen kann: Tod oder Genesung.

Dieses Projekt zeigt die doppelte Kante der Globalisierung: einerseits die Stärke der Menschheit sich global zu organisieren und zu agieren und andererseits die Zerbrechlichkeit des Menschen angesichts der beschleunigten Ausbreitung von Krankheiten. Die Illusion der Unsterblichkeit, die im 21. Jahrhundert im kollektiven Unbewussten der Menschheit geschlafen hat, hat die Pandemie uns genommen. Wie gehen wir jetzt mit der globalisierten Welt um?

KÜNSTLER*INNEN:

Musiker*innen:
​TRIO vis-à-vis: Petra Arman, Flöte; Natasha López; Gesang und Geige; Hugo Rannou, ​Violoncello​
Puppenspieler: ​Robert Buschbacher
Tanz: Marija Skender
​Performerinnen: Magda Agudelo und Desiree Lune
Komposition: Remmy Canedo
Grafikdesignerin: Mariia Prudnikova
Bühnenbild (Konzept): Hannah Zickert
Kostümbild (Konzept): Kim Gorinski
Lichttechniker: Louis Reichert
Dramaturgie: Maryna Mikhalchuk
Konzept, Liedtexte und Projektleitung: Natasha López

Eine Produktion von Natasha López und Remmy Canedo

TRIO vis-à-vis und Gäste spielen VIRUCIDE im Rahmen des Internationalen Digitalkunst Festival Stuttgart.

VIRUCIDE (Wiederaufnahme) VIRUCIDE (Wiederaufnahme)

Gefördert durch die Stadt Stuttgart und die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart:

VIRUCIDE (Wiederaufnahme)

VIRUCIDE (Wiederaufnahme)

Veranstaltet durch:

VIRUCIDE (Wiederaufnahme)

14. November

Internationales Digitalkunst Festival

SZENEN

Werken von Kaija Saariaho, Helena Cánovas, Beat Furrer, Nicolai Worsaae und Catharina Backman.

Württembergischer Kunstverein (Stuttgart)

21 Uhr

Mehr Info

Das Konzert SZENEN bietet verschiedene kurze Musiktheaterstücke, die größtenteils als Kompositionsauftrag für das TRIO vis-à-vis entstanden sind. Dazu gehören Szenen einer zeitgenössischen Interpretation der griechischen Mythologie und Frauenfigur “Penelope” aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts und ihrer Auseinandersetzung mit Treue und Warten, Bearbeitungen von Liedern aus verschiedenen Epochen (Klassik, Romantik und Pop), Vertonungen und Inszenierungen von erotischen Gedichten von Natasha López sowie die Szene VI aus der Oper “Invocation” von Beat Furrer.

Mehr Information und Tickets: www.idkf.org

Ein Projekt des Internationalen Digitalkunst Festivals:

Internationales Digitalkunst Festival Internationales Digitalkunst Festival

1. Oktober

Flöten Festival Freiburg 2023

Deutsche Gesellschaft für Flöte e. V.
“SPOT ON MARIA KALESNIKAVA”: Konzert Maria Kalesnikava gewidmet.

Musikhochschule Freiburg

16 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt “Penelope, eine Studie über das Warten” (2021/2022), von Helena Cánovas und Maike Graf in einem Konzert Maria Kalesnikava gewidmet.

27. und 28. September

Teilnahme an Symposien und Konzerten als Gast Ensemble-Szene des “Deutschen Musikrats”: “Diversität und Neue Musik”

Villa Elisabeth, Berlin (Deutschland)

Zeit: noch zu bestätigen

Mehr Info

TRIO vis-à-vis nimmt als Gast an einer Veranstaltung in der Villa Elisabeth in Berlin teil, bei der sich die Ensembles präsentieren können und gleichzeitig relevante Themen der Ensemble-Szene mit renommierten Gästen besprochen werden. Konzerte und Symposium sollen ineinandergreifen und sich inhaltlich (mal konkrete, mal lose gefasst) mit Diversität auseinandersetzen.

2. August

International Kalamata Music Days

Kalamata (Griechenland)

21 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt Triostücke, die für ihre Besetzung komponiert worden sind. Werke von H. Lachenmann, C. Backman, H. Cánovas/M. Graf, N. T. Smith, S. Pope, N. Worsaae, u.a.

Mehr Information und tickets: www.kalamatamusicdays.com

17., 18., 19. und 20. Juli

Video- und Tonaufnahme

Stuttgart (Deutschland)

ganztägig

Mehr Info

TRIO vis-à-vis nimmt (Video und Ton) die wichtigste Triostücke für ihre Besetzung auf.
Werke von Nicolai Worsaae, Helmut Lachenmann und Catharina Backman.

Gefördert von: Podium Gegenwart (Deutscher Musikrat).

Video- und Tonaufnahme

Kooperationspartner: Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik e. V. und Kultdiak Stuttgart e. V.

Video- und Tonaufnahme Video- und Tonaufnahme

15. und 16. Juli

Musikalische und szenische Proben mit Catharina Backman

Musikhochschule Stuttgart (Deutschland)

ganztägig

Mehr Info

TRIO vis-à-vis probt musikalisch und szenisch das Werk Vestigios (de tus…) mit der Komponistin Catharina Backman.

10. bis 12. Juni

Musikalische und szenische Proben mit Nicolai Worsaae

Musikhochschule Stuttgart (Deutschland)

ganztägig

Mehr Info

TRIO vis-à-vis probt musikalisch und szenisch das Werk Replication #1 mit dem Komponist Nicolai Worsaae.

17. und 18. Mai

Musikalische Proben mit Helmut Lachenmann

Musikhochschule Stuttgart (Deutschland)

10 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis nimmt Meisterkurse bei Helmut Lachenmann und probt mit ihm sein Werk temA, für Violoncello, Flöte und Gesang ein.

Februar – April

Stipendienartige Förderung für Ensembles und Bands (FEB-III) – Musikfonds e. V.

Stuttgart (Deutschland)

Zeit: noch zu bestätigen

Mehr Info

TRIO vis-à-vis wird 3 Monate lang mit er Komponistin Helena Cánovas und der Dramaturgin Maike Graf an der Inszenierung und Bühnenrealisierung der Rolle der “Medea” arbeiten, als Fortsetzung ihres ersten Projekts “Penelope” und der Neuinterpretation und Auseinandersetzung darüber Frauenrollen in barocken und romantischen Opern.

22. Januar

RE-fractions and RE-flections:

Out of the Box – Konzertreihe für Neue Musik

Rathausfoyer (Leonberg, Deutschland)

19.30 Uhr

Mehr Info

RE-FRACTIONS and RE-FLECTIONS

Das TRIO vis-à-vis verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und sucht nach neuen Perspektiven. Dabei wählen die drei Musiker/innen Stücke vergangener Zeiten und verwandeln sie durch unterschiedliche kompositorische Verfahren wie Dekonstruktion, Entleerung oder Unterbrechung. Durch diese Transformation wird vormals bekannte Musik zeitgemäß interpretiert und kann so neu erlebt werden.

Das TRIO vis-à-vis transformiert Werke von Feldman, Lachenmann, Saariaho, Scelsi, Worsaae, Furrer, Monteverdi und Bernal.

Mehr Information und Tickets:
Re-fractions and Re-flections

20. Januar

Miradas antológicas: la vitalidad del pasado en Fernando Zóbel

Konzertsaal. Museo del Prado (Madrid, Spanien)

19 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt Neue Musik in Bezug auf die Aufstellung der Gemäldäe von Fernando Zóbel.

Werke von Tomás Marco, José María Sánchez-Verdú, Helmut Lachenmann, Nicolai Worsaae, Giacinto Scelsi, Kaija Saariaho, Morton Feldman und ein Kompositionsauftrag (PREMIERE) von Alberto Bernal.

Das Konzert wird zeitversetzt auf “Radio Clásica” gesendet.

Mehr Information und Tickets:

Miradas antológicas: la vitalidad del pasado en Fernando Zóbel

6. November

Neue Musik Konzertreihe „apropos“

Q Galerie , Schorndorf (Stuttgart)

19 UHR

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt Werke von J. Broekman, N. Worsaae, N. Thòmas Smith, Sophie Pope (Uraufführung), L. Berio, usw. in der Q GALERIE (Schorndorf). Das Konzert ist unserer Freundin und Musikkollegin Maria Kalesnikava gewidmet. www.freemascha.org

28., 29. & 30. Oktober

VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19

Stuttgart, Deutschland

19.30 UHR

Mehr Info

https://triovisavis.com/wp-content/uploads/2026/09/VIRUCIDE.-Plakat.-Animation.-Gelb.mp4

VIRUCIDE beschreibt die dramatische Geschichte eines azellulären mikroskopisch kleinen Infektionserregers (SARS-CoV-2) aus künstlerischer Sicht. Es ist ein biologisches Drama, inspiriert von der Entwicklung des COVID-19 Virus in den vergangenen Jahren und beschreibt hauptsächlich den Kampf zwischen zwei Protagonisten: SARS-CoV-2 und dem Gegenmittel VIRUCIDE. Das Musiktheater stellt die verschiedenen Phasen des Krankheitsverlaufs des COVID-19 Virus in Zusammenhang mit ihren gesellschaftlichen Auswirkungen und setzt sich gleichzeitig mit der sozialen, psychologischen, politischen, wirtschaftlichen und menschlichen Dimension in Bezug auf die Folgen auseinander. Letztendlich ist VIRUCIDE ein Musiktheater über das Leben und den Tod.

Das Musiktheater ist wie eine musikalische Wanderung durch den Tiefbunker (das Innere des Körpers) konzipiert. Das Publikum kann die verschiedenen Phasen der COVID-19-Krankheit durch die Szenen erleben, in denen sich die Symptome und Auswirkungen dieser Krankheit entwickeln. Das Musiktheater wird dem Publikum auch die Möglichkeit bieten, eine aktive Rolle zu übernehmen, indem es in der Performance zwischen den beiden vorgeschalgenen Ende wählen kann: Tod oder Genesung.

Dieses Projekt zeigt die doppelte Kante der Globalisierung: einerseits die Stärke der Menschheit sich global zu organisieren und zu agieren und andererseits die Zerbrechlichkeit des Menschen angesichts der beschleunigten Ausbreitung von Krankheiten. Die Illusion der Unsterblichkeit, die im 21. Jahrhundert im kollektiven Unbewussten der Menschheit geschlafen hat, hat die Pandemie uns genommen. Wie gehen wir jetzt mit der globalisierten Welt um?

KÜNSTLER*INNEN:

Musiker*innen:
​TRIO vis-à-vis: Guillermo González, Flöte; Natasha López; Gesang und Geige; Hugo Rannou, ​Violoncello​
Figurentheater und Puppenspieler: ​Robert Buschbacher
Tanz: Marija Skender
​Performerinnen: Magda Agudelo und Desiree Lune
Digitale und überdigitale Objektinstallation:
​SENSE TRANS TECHNO Kollektiv: Manuel Lindenborn, Jan Cafuk
Kostümbildnerin: Kim Gorinski
Komposition/Videoproduktion und Elektronik: Remmy Canedo
Grafikdesignerin: Mariia Prudnikova
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Miriam Hertfelder
Konzept, Liedtexte und Projektleitung: Natasha López

Eine Produktion von Natasha López und Remmy Canedo

Gefördert von: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Musikfonds e. V. und LBBW-Stiftung

VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19

VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19
VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19

Kooperationspartner: FTTS e. V. und SKAM e. V.

VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19

VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19

Mit freundlicher Unterstützung von: www.ku-bu.de (Kultdiak Stuttgart e. V.)

VIRUCIDE, ein interaktives Musiktheater mit Figurentheater, Tanz und Neuen Medien über COVID-19

Oktober 3

MATINÉE zum Tag der Deutschen Einheit

Ludwigshafen, Deutschland

11 Uhr

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Ivan Fedele, J. S. Bach, G. Scelsi, A. Caplet u.a. im Rahmen der Lesung von Texten von Svetlana Alexijewitsch und als Hommage an unsere Freundin und Musikerin Maria Kalesnikava.

Mehr Information: https://www.caecilienchor-ludwigshafen.de/konzerte-auftritte/

September 19. bis 21.

DEUTSCHER MUSIKRAT AKADEMIE

Schloss Engers/Neuwied, Deutschland

Ganztätig

Mehr Info

TRIO vis-à-vis nimmt an Konferenzen, Symposien und Tagungen als Stipendiat des Programms „InSzene” teil, ein Programm vom Podium Gegenwart des Deutschen Musikrates

4. – 7. Juni

Penelope, Studie über das Warten

Stuttgart, Deutschland

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Der Mythos von Penelope ist Teil des Epos „Die Odyssee“ von Homer. Die Funktion des Epos besteht unter anderem darin, Modelle zu bauen, die die Völker nachahmen können. Die Charaktere, die in seine Erzählungen eingreifen, sind archetypisch. Das heißt, sie synthetisieren eine Reihe von Werten und Fähigkeiten, die sie zu den Idealen für eine Gesellschaft machen. Die Tradition stellt die Figur von Penelope als Symbol der Treue (Muster einer treuen Ehefrau), da sie jahrelang auf Ulises gewartet hat. Dafür hat sie ihre zahlreichen Freier vertröstet, indem sie vorgab, sie müsse erst ein Totentuch für ihren Schwiegervater weben. Doch in der Nacht trennte sie immer wieder auf, was sie am Tag gewebt hatte. „PENELOPE, Studie über das Warten“ ist ein Monodrama in einem Akt.

Die Musik wird von der spanischen Komponistin Helena Cánovas für das TRIO vis-à-vis komponiert. Die Rolle von Penelope wird von Natasha López (Sopran) interpretiert. Neben der Interpretation der Musik, werden der Cellist (Hugo Rannou) und Flötist (Guillermo González) auch die schauspielerische Rollen von Freiem übernehmen. Das Monodrama ist als Videokunst konzipiert, das zwischen dem 4. und 7. Juni 2022 aufgenommen wird und später online gestellt. Die Dauer des Monodramas liegt zwischen 15 und 20 Minuten.

In Bezug auf das Totentuch, das Penelope Tag und Nacht webt und auftrennt, wird die Komponistin Helena Cánovas zusammen mit der Videokünstlerin Maike Graf mit der Zeit und das musikalische komponierte Material so arbeiten, dass sie auch als Kompositionstechnik ein musikalisches Gefüge schaffen, das gleichzeitig komponiert und zerlegt wird, so dass der Zeitbegriff relativiert wird im Verhältnis zu dessen, was in der Vergangenheit komponiert wurde, in der Gegenwart rückgängig gemacht und in der Zukunft komponiert wird.

Das Monodrama hinterfragt die traditionelle Figur der Frau als treue Ehefrau und stellt die Kehrseite der Münze dieser Figur dar: Selbstverleugnung, Opferbereitschaft, Entsagung. Welches Frauenmodell herrscht heute in dieser Hinsicht vor?

IDEE: Natasha López
KOMPONISTIN: Helena Cánovas
DRAMATURGIN: Maike Graf

*Gefördert durch Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Deutscher Komponistenverband und Deutscher Musikrat

Penelope, Studie über das Warten Penelope, Studie über das WartenPenelope, Studie über das WartenPenelope, Studie über das Warten

23. April

18 BRIEFE UND EINE FABEL AUS BELARUS, von Maryna Mikhalchuk mit Texten aus Camel Travel von Volha Hapeyeva

Stuttgart, Deutschland

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Der belarussische Präsident Lukaschenko beanspruchte nach der Wahl am 9. August 2020 einen erdrutschartigen Sieg für sich, während die oppositionelle Kandidatin überraschend deutlich unterlag. Die Opposition um Swetlana Tichanowskaja bezeichnete die Vorgänge daraufhin öffentlich als Wahlbetrug, auch zahlreiche unabhängige Wahlbeobachter:innen stuften die Ergebnisse als gefälscht ein. Frauen wie Tichanowskaja, Maria Kalesnikava sowie Aktivist:innen und Unterstützer:innen wurden schnell zu Symbolfiguren der belarussischen Protestbewegung. In Brautkleidern und mit roten Blumen prägten sie die medialen Bilder im Westen, in ihren Reden dagegen unterwanderten sie die klassisch weiblich-passiven Rollenzuschreibungen der Regierung. Zahlreiche Personen, die man den Protesten zuordnete, wurden im Herbst 2020 umgehend außer Landes gezwungen oder inhaftiert. Mit 18 Briefe und eine Fabel aus Belarus verschneidet Maryna Mikhalchuk dokumentarische Versatzstücke der jüngsten belarussischen Vergangenheit mit dem autobiografischen Roman Camel Travel von Volha Hapeyeva. In ihrem 2021 erschienenen Debüt beschreibt die Autorin das Aufwachsen im (post-)sowjetischen Minsk der späten 1980er und frühen 1990er Jahre. Zwischen Flechtfrisuren, rhythmischer Sportgymnastik und Pelmeni deutet die Autorin aus einer kindlichen Perspektive bereits den Weg in ihre eigene Politisierung an – und gibt Hinweise auf die Generation der Belaruss:innen, die im August 2020 auf die Straße gingen und heute Briefe aus der Haft schicken. Die russische Invasion in der Ukraine am 24. Februar 2022 und die Ankunft von hunderten Geflüchteten in Stuttgart ließen die Regisseurin zudem inhaltlich neu über den Stoff nachdenken. Ergänzend lud die gebürtige Belarussin Mikhalchuk Geflüchtete aus der Ukraine ein, Teil der Inszenierung zu werden. So werden die Geschichten über Gefangenschaft und demokratischen Widerstand nun von acht ukrainischen Frauen interpretiert – Khrystyna Dovbysh, Tetiana Humeniuk, Iryna Iusukhno, Hanna Krzheminska, Rimma Musiychuk, Iryna Scherbak, Maryna Vlasenko und Tetiana Ziubanova –, wodurch sich der Abend um eine zusätzliche unmittelbar dokumentarische Ebene erweitert.

INSZENIERUNG, Maryna Mikhalchuk
BÜHNE, Hannah Zickert
LICHT, Stefan Maria Schmidt
KOSTÜME, Natalie Nazemi
DRAMATURGIE, Lena Meyerhoff

SCHAUSPIELERIN, Therese Dörr
MUSIK, Natasha López, Guillermo González (aus TRIO vis-à-vis)

Mehr Information: https://www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/a-z/18-briefe-und-eine-fabel-aus-belarus/

VORSCHAU:

14. Dezember

Das Herz in den Händen

Stuttgart, Deutschland

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Solidaritätskonzert für Maria Kalesnikava. HMDK in Zusammenarbeit mit Musik der Jahrhunderte und „Die AnStifter – InterCulturelle Initiativen e.V.“

TRIO vis-à-vis spielt

„Vestigios (de tus…)“ (2018/2019)*, by Catharina Backman (*1961).
Lyrics von Natasha López

*Ein Kompositionsauftrag für TRIO vis-à-vis

19 UHR

Konzertsaal, MHS, Stuttgart, Deutschland

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

17. November (Wiederaufnahme)

noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

Theaterhaus, T2, Stuttgart, Deutschland

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noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

FESTIVAL MADE IN STUTTGART

“Wenn es Machtbeziehungen gibt, die das gesamte soziale Feld durchziehen, dann deshalb, weil es überall Freiheit gibt. (…) In sehr vielen Fällen sind die Machtbeziehungen derart verfestigt, dass sie auf Dauer asymmetrisch sind und der Spielraum der Freiheit äußerst beschränkt ist.” (Michel Foucault) Als Inspiration zu diesem genreübergreifenden Stück diente das Interview mit Michel Foucault (franz. Philosoph und Soziologe) aus dem Jahre 1984 zu dem Thema “Freiheit und Selbstsorge”. Darin legt er sehr eindrücklich dar, wie eng Macht und Freiheit miteinander verwoben sind und dass Machtbeziehungen immer auch Spielräume für Freiheit bieten. “noVOICE – noBODY” hinterfragt soziale Klischees, Tabus, Realitäten der Mehr- und Minderheiten und stellt die Frage nach der metaphysischen Existenz des Menschen. Die Performance konfrontiert uns mit den Gefühlen, die die Erkenntinis der (Un-)Freiheit in uns auslöst. Macht und Freiheit sind eng miteinander verwoben. Das genreübergreifende Stück untersucht diese Spielräume und Spannungsverhältnisse zwischen Individuen untereinander und im Verhältnis zur Gesellschaft. “voice” bedeutet nicht nur die individuelle Artikulierung mit der Stimme, sondern auch Mitspracherecht. Und “body” steht nicht nur für den individuellen Körper, sondern auch für die Gesellschaft. In episodischen Szenen erforschen die beteiligten Künstler*innen über den Körper, die Stimme und die Musikinstrumente als Erweiterung zur Stimme die verschiedenen Wirkungen, die Macht und (Un)Freiheit erzeugen. Diese Wirkungen spiegeln sich nicht zuletzt in der (un)eingeschränkten Bewegungsfreiheit wider.

Künstlerische Leitung: Alexandra Mahnke

Musik, Videoperformance und LIVE ELEKTRONIK: Remmy Canedo

Idee, Konzept und Produktionsmanagement: Natasha López

TRIO vis-à-vis und Tänzer:

Alexandra Mahnke: Tänzerin
Marija Skender: Tänzerin
Nestor Yahi Gahè: Tänzer

Theaterhaus, T2, Stuttgart. 19 UHR

Mit der Unterstützung von:

noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

Oktober – November

VIRUCIDE, eine digitale und überdigitale Musiktheateraufführung mit Performer, Figurentheater und Neuen Medien

Tiefbunker am Diakonissenplatz, STUTTGART, Deutschland

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Von Mai bis Dezember 2021 werden zusammen das TRIO vis-à-vis mit dem Komponisten und Klangkünstler Remmy Canedo an der Schöpfung dieser virtuellen Oper arbeiten.

Die Musiktheateraufführung VIRUCIDE beschreibt die dramatische Geschichte eines azellulären mikroskopisch kleinen Infektionserregers (SARS-CoV-2) aus einer hybriden wissenschaftlichen und künstlerischen Sicht. Es ist inspiriert von den wahren Ereignissen und der Entwicklung des COVID-19- in den letzten Jahren. Aufgrund seiner intrinsischen destruktiven Natur und seiner mutierten Eigenschaften nimmt sein Verhalten gegenüber anderen Zellen einen dramatischen Charakter an, der bestimmten Aspekten menschlicher Beziehungen gleichgestellt werden könnte. Dies wird eine mikrobiologische Dramaturgie erzeugen, die bei den Zuschauern Anklang findet, die in der Lage sein werden ähnliche Verhaltensweisen auf der psychologischen und emotionalen Ebene des Menschen zu identifizieren.

Die Video- und Tonaufnahme des Projektes VIRUCIDE wird zwischen den 25. Oktober und 7. November 2021 realisiert. Der Komponist und Klangkünstler Remmy Canedo wird dafür die Musik und die Elektronik komponieren. Zusammen mit dem TRIO vis-à-vis werden sie die Musik monatelang ausarbeiten und eine Synergie zwischen Kunst, Mensch und Technologie mit neuen Räumen, wie ein Tiefbunker schaffen. Ihr Ziel ist es ein Video zu schaffen, indem wir das Projekt vorstellen um die LIVE Version in November 2022 uraufzuführen.

MUSIK/ LIVE ELEKTRONIK/ VIDEO: Remmy Canedo

IDEA und KONZEPT/ PROJEKT MANAGEMENT/ KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Natasha López

LYRICS: Natasha López

KAMERA: Patricio González

MUSIKER: TRIO vis-à-vis (Guillermo González, Flöte; Natasha López, Sopran; Hugo Rannou, Violoncello)

Gefördert durch Kulturamt Stuttgart, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und Musikfonds e. V. .:

VIRUCIDE, eine digitale und überdigitale Musiktheateraufführung mit Performer, Figurentheater und Neuen Medien VIRUCIDE, eine digitale und überdigitale Musiktheateraufführung mit Performer, Figurentheater und Neuen Medien VIRUCIDE, eine digitale und überdigitale Musiktheateraufführung mit Performer, Figurentheater und Neuen Medien

23. Juli

Unendliche Freiheit?

Theaterhaus, T3, Stuttgart, Deutschland

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Aspekte „Unendlicher Freiheit“ werden in dem neuen Projekt von TRIO vis-à-vis untersucht, das im Rahmen der Südseite Nachts im Theaterhaus Stuttgart uraufgeführt wird. Die beiden Komponist*innen Silvia Rosani (Italien) und Alberto Bernal (Spanien) nähern sich dabei dem Thema durchaus unter ähnlichen Gesichtspunkten. Sie befragen die Beziehungen und Grenzen zwischen Wort, Bild und Ton sowie die gesellschaftspolitische Dimension des Kompositionsprozesses.

Dabei geht es um eine neue Rollenzuweisung von Künstlern und Publikum, um das Aufheben der herrschenden Hierarchien, um das Paradoxon der unendlichen Freiheit in unserer westlichen neoliberalen Gesellschaft, um die Grenze zwischen dem Individuum und den Massenbewegungen und schließlich um die Verbindung von Poesie und Ökonomie, von freiem Willen und Zwang und von individuellen und kollektiven Aktionen.

PROGRAMM:

Tatsiana Khomich: Bericht über die Situation in Belarus

Alberto Bernal: Impossible translations #5URAUFFÜHRUNG, für Flöte und Video (2021)
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*. Maria Kalesnikava gewidmet

Alberto Bernal: Made in China/ EpitaphURAUFFÜHRUNG, für Sopran, Cello, Flöte und audiovisuelle Projektion (2021),nach einem Text des Dichters, Bloggers und Foxconn-Mitarbeiters Xu Lizhi Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*

Silvia Rosani: Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale
für Sopran, Cello, Flöte, Komponistin und hybride elektroakustische Instrumente (2019/20)

Alberto Bernal: (neo)liberal systems #2 «crescendo»
für beliebige Besetzung und Live Elektronik (2019)

19 UHR

Theaterhaus, T3, Stuttgart, Deutschland
Der Sommer in Stuttgart

*gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Unendliche Freiheit? Unendliche Freiheit?

17. Juli

The Tides Soul

GEDOK e.V., Stuttgart, Deutschland

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The Tides Soul

Das TRIO vis-à-vis spielt Stücke von Ivan Fedele, Brian Ferneyhough und Huihui ChengURAUFFÜHRUNG

Im Rahmen der Konzertreihe vom SKAM e. V.

GEDOK e.V., Stuttgart, Deutschland

20 UHR

Gefördert durch: S-K-A-M e. V. und dem Deutschen Komponistenverband e. V.

The Tides Soul The Tides Soul

7. Februar

ECLAT FESTIVAL

Musik der Jahrhunderte (Theaterhaus), Stuttgart, Deutschland

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Verleihung des Menschenrechtspreises der Gerhart und Renate Baum-Stiftung an Maria Kalesnikava (Belarus)

Das TRIO vis-à-vis spielt Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale, von Silvia Rosani

Für Sopran, Violoncello, Flöte, Komponistin und Hybrid elektroakustische Instrumente*

17 UHR / live aus Theaterhaus Stuttgart

Musik der Jahrhunderte (Theaterhaus)

*Mit der Förderung vonLandesbank Baden-Württemberg Foundation

ECLAT FESTIVAL

5. Dezember

Individuum —> Kollektivum*

Stuttgart, Deutschland

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Im Rahmen der Konzertreihe des Stuttgarter Kollektiven für Aktuelle Musik e. V. (SKAM e. V.), die von 14. November bis 5. Dezember in verschiedenen Konzertorten in Stuttgart stattfinden wird, wird das TRIO vis-à-vis zwei Uraufführungen jeweils von Sophie Pope und Valery Voronov und andere Stücke der zeitgenössischen Musik spielen.

Das von Vinko Globokar’s Stück Individuum <—> Kollektivum dient als Inspiration und Titel des Projektes uns mit dem Thema „Mensch und Gesellschaft“ auseinanderzusetzen, da diese Konzeption gesellschaftskritische Aussagen und humanistische Ideale umfasst, was unweigerlich dazu führt, über die Konzepte „System“ und „Mechanismus“ nachzudenken.

Als „System“ (altgriechisch sýstēma „aus mehreren Einzelteilen zusammengesetztes Ganzes“) wird im Allgemeinen ein abgrenzbares, natürliches oder künstliches „Gebilde“ bezeichnet, das aus verschiedenen Komponenten besteht, die aufgrund bestimmter geordneter Beziehungen untereinander als gemeinsames Ganzes betrachtet werden (können). So kann man auch die Gesellschaft betrachten: aus verschiedenen und unterschiedlichen Menschen bestehend.

Die zwei Uraufführungen von Sophie Pope und Valery Voronov werden sich mit künstlerischen Mitteln mit folgenden Fragen befassen: „Welche Rolle spielt der Mensch in der Gesellschaft? Wo beendet das Individuum und wo beginnt das Kollektivum? Welche Mechanismen nutzt die Gesellschaft als Funktionssystem?“ Beide Uraufführungen sind als kleine Musiktheater Stücke konzipiert.

Mechanismen wie Filter- und Mutationsverfahren (in Monadologie XVI ‘Solfeggio’,by Bernhard Lang), dehumanization of the performer (in Corporel, von Vinko Globokar) und verschiedene Ebenen der Stille und ihrer Kraft (in anderen Weitere Machtart von Stille, von Charlotte Seither) thematisieren gründlich das Individuum im Verhältnis zu den kollektiven und sozialen Systemen.

Das Ziel unseres Projekts ist die Zusammenarbeit von Musikern, Komponisten und Zuschauern, um unsere heutige Gesellschaft als System und ihre Mechanismen durch einen Blick und musikalische Erfahrung zu betrachten.

*Aufgrund der COVID Pandemie und des Lockdowns ist das Projekt letztendlich als Online Format aufgenommen worden und ist auf der Webseite von S-K-A-M e. V. zu sehen.

Mit der Unterstützung von:

Individuum —> Kollektivum* Individuum —> Kollektivum*

12. November*

Unendliche Freiheit?

*DAS KONZERT MUSS AUFGRUND DER INHAFTIERUNG DER FLÖTISTIN MARIA KALESNIKAVA AUF 2021 VERSCHOBEN WERDEN

P1 Hall, Musik der Jahrhunderte, Stuttgart, Deutschland

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Aspekte „Unendlicher Freiheit“ werden in dem neuen Projekt von TRIO vis-à-vis untersucht, das am 12. November 2020 im Rahmen der Südseite Nachts im Theaterhaus Stuttgart uraufgeführt wird. Die beiden Komponist*innen Silvia Rosani (Italien) und Alberto Bernal (Spanien) nähern sich dabei dem Thema durchaus unter ähnlichen Gesichtspunkten. Sie befragen die Beziehungen und Grenzen zwischen Wort, Bild und Ton sowie die gesellschaftspolitische Dimension des Kompositionsprozesses.

Dabei geht es um eine neue Rollenzuweisung von Künstlern und Publikum, um das Aufheben der herrschenden Hierarchien, um das Paradoxon der unendlichen Freiheit in unserer westlichen neoliberalen Gesellschaft, um die Grenze zwischen dem Individuum und den Massenbewegungen und schließlich um die Verbindung von Poesie und Ökonomie, von freiem Willen und Zwang und von individuellen und kollektiven Aktionen.

PROGRAMM:

Alberto Bernal: impossible music #3«stummer schrei»
Interaktive Installation

Silvia Rosani: White Mask, aus „White Masks“
Zyklus für Cello, Live Elektronik und schwingende Metallplatten (2016-2019) / 7′

Silvia Rosani: Ai Limiti delle soglie II: con moto trasversale (Uraufführung) für Sopran, Cello, Flöte, Komponistin und hybrid elektroakustische Instrumente (2019/20) / 15′

Silvia Rosani: Als ich ein Kind war, Nr. 1 aus dem Zyklus „Ai limiti delle soglie“ für Sopran und Live Elektronik (2017) / 12′

Alberto Bernal: (neo)liberal systems #2 «crescendo» für variabel Besetzung und Live Elektronik (2019) / 10′

Alberto Bernal: Made in China (Uraufführung) für Sopran, Cello, Flöte, audiovisuelle Projektion und live Audio Tracking (2020) / 15′
Ein Kompositionsauftrag von TRIO vis-à-vis*

Silvia Rosani: Interaktive Installation

Festival Südseite Nachts

Saal P1, Musik der Jahrhunderte, Stuttgart, Deutschland

20 UHR

*mit Unterstützung der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und gefördert vom Musikfonds e. V.mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Unendliche Freiheit? Unendliche Freiheit?

9. November

REIHE NEUER MUSIK KULTURFORUM SCHORNDORF

Schorndorf, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt Welt von Lachenmann, Ulrich Kreppein, Beat Furrer, Catharina Backman, etc.

GALERIE Q

20 UHR

25., 26. und 27. Juli

noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

Stuttgart, Deutschland

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noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

“Wenn es Machtbeziehungen gibt, die das gesamte soziale Feld durchziehen, dann deshalb, weil es überall Freiheit gibt. (…) In sehr vielen Fällen sind die Machtbeziehungen derart verfestigt, dass sie auf Dauer asymmetrisch sind und der Spielraum der Freiheit äußerst beschränkt ist.” (Michel Foucault) Als Inspiration zu diesem genreübergreifenden Stück diente das Interview mit Michel Foucault (franz. Philosoph und Soziologe) aus dem Jahre 1984 zu dem Thema “Freiheit und Selbstsorge”. Darin legt er sehr eindrücklich dar, wie eng Macht und Freiheit miteinander verwoben sind und dass Machtbeziehungen immer auch Spielräume für Freiheit bieten. “noVOICE – noBODY” hinterfragt soziale Klischees, Tabus, Realitäten der Mehr- und Minderheiten und stellt die Frage nach der metaphysischen Existenz des Menschen. Die Performance konfrontiert uns mit den Gefühlen, die die Erkenntinis der (Un-)Freiheit in uns auslöst. Macht und Freiheit sind eng miteinander verwoben. Das genreübergreifende Stück untersucht diese Spielräume und Spannungsverhältnisse zwischen Individuen untereinander und im Verhältnis zur Gesellschaft. “voice” bedeutet nicht nur die individuelle Artikulierung mit der Stimme, sondern auch Mitspracherecht. Und “body” steht nicht nur für den individuellen Körper, sondern auch für die Gesellschaft. In episodischen Szenen erforschen die beteiligten Künstler*innen über den Körper, die Stimme und die Musikinstrumente als Erweiterung zur Stimme die verschiedenen Wirkungen, die Macht und (Un)Freiheit erzeugen. Diese Wirkungen spiegeln sich nicht zuletzt in der (un)eingeschränkten Bewegungsfreiheit wider.

Künstlerische Leitung: Alexandra Mahnke

Musik, Videoperformance und LIVE ELEKTRONIK: Remmy Canedo

Idee, Konzept und Produktionsmanagement: Natasha López

TRIO vis-à-vis und Tänzer:

Alexandra Mahnke: Tanz

Marija Skender: Tanz

Yahi Nestor Gahé: Tanz

Theaterhaus, Stuttgart (T3), Deutschland

19.30 UHR

Mit der Unterstützung von:

noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

Mit freundlicher Unterstützung von:

noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer noVOICE – noBODY, eine Musik- und Tanzperformance für 3 Musiker und 3 Tänzer

8. Juni

WAVE GOTHIK FESTIVAL

Leipzig, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt Werke von J. S. Bach, Giacinto Scelsi, Ivan Fedele, Guillaume Connesson und Catharina Backman.

WAVE-GOTHIK-TREFFEN

ALTE BÖRSE

16 UHR

11. Mai

GAME ON

Stuttgart, Deutschland

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Ein Projekt im Rahmen der Konzertreihe für zeitgenössische Musik (KRAM), in Kooperation mit dem SKAM (Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik).

GAME ON ist ein interaktives Projekt zwischen Musikern und Publikum, das eine wichtige und aktive Rolle im Konzert spielen wird und mit dem klassischen Konzertschema bricht

TRIO vis-à-vis spielt Werke von John Cage, Sebastian Hoch, Konstantin Yaskov and Catharina Backman

Theater Atelier

19.30 UHR

6. April

Konzert

Helsingborg, Schweden

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TRIO vis-à-vis spielt Werke von H. Lachenmann, B. Furrer, B. Ferneyhough, N. Worsaae und G. Aperghis

DUNKERS KULTURHUS

16 UHR

4. Februar

ECLAT FESTIVAL

Theaterhaus, T2, Stuttgart, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt Echoräume, von Ulrich Kreppein für vier simultane Kammermusikensembles

Uraufführung

Theaterhaus, T2, Stuttgart, Deutschland

20.30 UHR

8. November

…AUF’S NEUES…

Stuttgart, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt Werke von Jesse Broekman, Giacinto Scelsi, Ivan Fedele, Claudio Ambrosini, usw.

Haus der Musik im Fruchtkasten

19 UHR

2. September

SUSÅ FESTIVAL

Naestved, Dänemark

Mehr Info

TRIO vis-à-vis spielt Werke von Helmut Lachenmann, Nicolai Worsaae, und Jesse Broekman: temA, Replication #1 und and anew

Groennegades Kaserne Kulturcenter

Suså Festival

17 UHR

31. März

Konzert

Kopenhagen, Dänemark

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The Royal Danish Academy of Music

TRIO vis-à-vis spielt Helmut Lachenmanns temA bei einem Vortragskonzert über die Musik von Helmut Lachenmann

16.30 UHR

5. Dezember

Konzert

Stuttgart, Deutschland

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LACHENMANN PERSPEKTIVEN FESTIVAL

TRIO vis-à-vis spielt Helmut Lachenmanns temA und eine Uraufführung von Alberto Hortigüela (TRIO Notturno)

Kammermusiksaal (Musikhochschule Stuttgart)

17 UHR

8. Mai

FACE TO FACE

Musik der Jahrhunderte, Südseite, Stuttgart, Deutschland

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Ein Konzerttreffen mit TRIO vis-à-vis, NOISE-BRIDGE und TRIO FORTAGNE, mit Werken von Dusapin, Neil Thomas Smith, Nicolai Worsaae, Drake Ralph Andersen, Chris Fischer-Lochhead und improvisierte Musik.

FACE TO FACE ist eine Uraufführung für dem TRIO vis-à-vis, NOISE-BRIDGE und dem TRIO FORTAGNE gewidmet. Werk von Marco Bidin.

Musik der Jahrhunderte, Südseite Nachts

20 UHR

5. Dezember

Konzert

Stuttgart, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt Werke von Silvia Rosani und Texte von Kinga Toth

Ungarisches Institut

20 UHR

15. Juni

Konzert

Esslingen, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt temA (Helmut Lachenmann), Auf tönernen Füssen (Beat Furrer) und Querida Presencia (Ivan Fedele)

tonArt FESTIVAL ESSLINGEN

19.30 UHR

7. Dezember

ECHTZEIT | werk_statt_festival

KONZERTSAAL MHS, Stuttgart, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt temA (1968, Helmut Lachenmann) und Intimate Letters (WORLD PREMIERE) (2012, Neil Thomas Smith)

echtzeit | werk_statt_festival

Konzertsaal, MHS, Stuttgart, Deutschland

20 UHR

29. November

neue töne open. 2. stuttgarter klangbüro festival für zeitgenössisches musiktheater

Stuttgart, Deutschland

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TRIO vis-à-vis spielt temA (Helmut Lachenmann, 1968), TPIΓPAMMATON* (N. Andrew Walsh, 2012) und Anastasis, von Anetis Logothetis’s

Wilhelmspalais

20 UHR