Aktuelle Termine

2024

18. Juni

radioACTIVE LOVE

Werke von Helena Cánovas, Nicolai Worsaae (Uraufführung), Kaija Saariaho und Alberto Bernal

 

P1-Saal, Theaterhaus, Musik der Jahrhunderte (Stuttgart)

19 Uhr

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radioACTIVE LOVE (Amoradi(a)ctivo, auf Spanisch) ist ein Projekt, das die verschiedene Seiten der Liebe und des Verlangens einer Frau zum Ausdruck bringen: explosiv, heftig, leidenschaftlich, verzweifelt, sehnsüchtig, schwärmerisch und schließlich, wie der anagrammatisch verschlüsselte Titel selbst auf Spanisch andeutet, radioaktiv, aktiv und süchtig.

Die Liebe ist der rote Faden, der die Zuschauer*innen durch den Abend führen wird: von der Neuinterpretation der treuen, geduldigen und hingebungsvollen Liebe der griechischen mythologischen Figur Penelope (Penelope. Eine Studie über das Warten [2021/22] von Helena Cánovas), über die süße und stürmische Liebe des Barocks bei Monteverdis Si dolce è’il tormento (1624) und ihren entsprechenden modernen Neuinterpretationen [VOIDS] C. Monteverdi – Si dolce è’l tormento (2023) des spanischen Komponisten Alberto Bernal und Dolce tormento (2004) der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, bis hin zu einer ironischen, spielerischen und explosiven Liebe des dänischen Komponisten Nicolai Worsaae mit seiner Uraufführung Gajo (2023/2024), die die Gedichte der Autorin und Sängerin Natasha López vertont. Darunter das titelgebende amoradi(o)activo. Rezitierte Gedichte aus amoradi(a)ctivo werden ebenfalls in die Szene integriert.

Dramaturgie und Autorin von Penelope. Eine Studie über das Warten: Maike Graf.

Eintritt frei!
Spenden sind willkommen.

In Kooperation mit: InterAKT Initiative e. V.

Gefördert von: Albrecht Beck Stiftung e. V.

Mit freundlicher Unterstützung von: Musik der Jahrhundert e. V.

23. und 24. Juni

AUFNAHME von temA, von Helmut Lachenmann

 

Bunker am Diakonissenplatz, Stuttgart

ganztägig

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TRIO vis-à-vis zusammen mit dem Filmemacher James Chan-A-Sue drehen eine kreative und exzentrische Video- und Tonaufnahme des Werkes temA von Helmut Lachenmann in dem Tiefbunker am Diakonissenplatz (Rosenbergstr. 23, Stuttgart).

Idee, Konzept und Aufnahme: James Chan-A-Sue

Gefördert von: Deutscher Musikrat

Mit freundlicher Unterstützung von: Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik e. V. und Kultur im Bunker e. V.

24. September 

Konzert der InSzene-Alumni des Podium
Gegenwart (Deutscher Musikrat)

“Südseite Nachts” von Musik der Jahrhunderte

P1-Saal. Theaterhaus (Stuttgart)

19.30 Uhr

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In_Szene-Almuni des Podiums Gegenwart (Deutscher Musikrat) gestalten den Abend bei der Konzertreihe “Südseite Nachts” von Musik der Jahrhunderte.

Andrea Conangla, Sopran
Igor C. Silva: Vou
Bearbeitung für Stimme und Elektronik
Sara Glojnarić: The Poet is a Faker
für Stimme und Elektronik

Johanna Ihrig, Sopran
Thomas Kolarczyk, Kontrabass
aus: Neue Kammer
Gilles Schuehmacher: Roses IVVII
für Kontrabass und Sopran

Film
Sarvenaz Safari: Eternal Summer

TRIO vis-à-vis
Natasha López, Sopran
Hugo Rannou, Violoncello
Petra Arman, Flöte

Hommage an Björk
Improvisatorische Annäherungen an Songs:
Venus as a boy & 23 weitere Songs (von den ersten 4 LPs)

Viktoriia Vitrenko, Stimme & Performance
Maxim Shalygin: Songs of Holy Fools
Vokalzyklus für Stimme und Klavier (aus: LIMBO)


Improvisationen
Leitung: Andrea Conangla, Sopran

https://www.mdjstuttgart.de/konzert/in_szene/

17. Oktober

3. Stuttgarter Wissenschaftsfestival 

extinct.freedom

Werke von Alberto Bernal und Nikola Lutz

 

Werkstatthaus Stuttgart

17 bis 21 Uhr

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In extinct.freedom treffen sich das TRIO vis-a-vis und Nikola Lutz in der Auseinandersetzung mit den drastischen sozialen Folgen des Überwachungskapitalismus. Lutz macht in ihrer interaktiven Installation extinct.algorithm die unausweichliche Übermacht erfahrbar, mit der China digitale Technik zu einer Waffe gegen die eigenen Bürger macht, deren historisch erste Opfer die Uighuren sind. Im Konzert Unendliche Freiheit? untersuchen das TRIO vis-a-vis und der Komponist Alberto Bernal den Verlust von Freiheiten durch neoliberalen Pragmatismus in technisierten Produktionswelten, die Menschen zu humanen Produktionsmitteln degradieren. Mit Made in China/Epitaph erinnert Bernal an den Foxconn Arbeiter und Dichter Xu Lizhi, der den sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen nur durch Selbstmord entrinnen konnte. Foxconn ist der Hauptauftragshersteller der größten Produzenten elektronischer Produkte in aller Welt wie Apple, Amazon, Sony oder Microsoft und so mit unserem Alltagsleben tief verwoben.
Gefördert von: S-K-A-M e. V. (Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik e. V.)

26. Oktober

Lunchkonzert in der Sankt Peter Kirche

Stücke von Helena Cánovas

 

Sankt Peter Kirche (Köln)

13 Uhr

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TRIO vis-à-vis spielt verschiedene zeitgenössisiche Musikstücke in der Kunst-Station Sankt Peter Kirche (Köln) im Rahmen der Konzertreihe Lunchkonzerte, die jeden Samstag um 13 Uhr stattfinden.

Werke von Helena Cánovas und Helmut Lachenmann.

Mehr Information: https://www.sankt-peter-koeln.de/wp/musik/konzerte/

31. Oktober

Turning and turning

Uraufführungen von Iván González Escuder und Artur Kroschel

 

Theater Atelier

20 Uhr

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14. November

NORDISCHE KLÄNGE

Werke von Nicolai Worsaae, Kaija Saariaho, Karin Rehnqvist, Catharina Backman, Björk und eine Uraufführung von Astrid Stolberg.

 

Musikhochschule Stuttgart

19 Uhr

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Das Programm Nordische Klänge bringt Werke von Komponisten aus Norwegen (Astrid Solberg), Schweden (Catharina Backman und Karin Rehnqvist), Island (Björk), Finnland (Kaija Saariaho) und Dänemark (Nicolai Worsaae) zusammen. Die drei Triostücke sind Kompositionsaufräge nordischer Komponisten für das TRIO vis-à-vis, mit denen das Trio intensiv zusammengearbeitet hat.

Mit diesem Programm wollen wir die besondere Klänge, Klangfarben und Klangwelten der nordischen Komponisten darstellen.
Höhepunkte unseres Programms sind die eigene Bearbeitung von drei Liedern der isländischen Sängerin Björk durch das Trio für seine Besetzung und die fast absolute Präsenz von Komponistinnen.

8. Dezember

NORDISCHE KLÄNGE

Werke von Nicolai Worsaae, Kaija Saariaho, Karin Rehnqvist, Catharina Backman, Björk und Astrid Stolberg.

 

Dominick Sammlung (Nürtingen)

17.30 Uhr

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Das Programm Nordische Klänge bringt Werke von Komponisten aus Norwegen (Astrid Solberg), Schweden (Catharina Backman und Karin Rehnqvist), Island (Björk), Finnland (Kaija Saariaho) und Dänemark (Nicolai Worsaae) zusammen. Die drei Triostücke sind Kompositionsaufräge nordischer Komponisten für das TRIO vis-à-vis, mit denen das Trio intensiv zusammengearbeitet hat.

Mit diesem Programm wollen wir die besondere Klänge, Klangfarben und Klangwelten der nordischen Komponisten darstellen.
Höhepunkte unseres Programms sind die eigene Bearbeitung von drei Liedern der isländischen Sängerin Björk durch das Trio für seine Besetzung und die fast absolute Präsenz von Komponistinnen.

2025

Januar

Turning and turning

Uraufführungen von Iván González Escuder und Lothar Heinle und Werke von Artur Kroschel.

 

GEDOK STUTTGART

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REISEANDENKEN

Uraufführung von Emil Kuyumkuyan 
Eine Kooperation mit der Stuttgarter Straßenbahnen AG

 

Seilbahn Südheimerplatz-Waldfriedhof (Stuttgart)

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Das Projekt Reiseandenken befasst sich mit der Idee, Kunst im öffentlichen Raum so zu gestalten, dass eine soziale Reflexion und Interaktion mit der Gesellschaft erreicht wird. Reiseandenken wird als eine musikalische Reise von zwei mal 4 Minuten in der Seilbahn am Südheimerplatz dargestellt, in der das TRIO vis-à-vis die Musik von Emil Kuyumcuyan spielen wird. Die Reise beginnt in der Gegenwart (Südheimerplatz) und führt zurück in die Vergangenheit (Waldfriedhof). Anschließend sind die Reisenden eingeladen, einen Spaziergang durch den Waldfriedhof zu machen, auf dem sowohl anonyme Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs als auch prominente Persönlichkeiten wie Robert Bosch begraben sind. Auf der Rückfahrt haben die Reisenden die Möglichkeit, mit der Musik zu interagieren und sich mit ihrer derzeitigen Erfahrung auseinanderzusetzen. Das Projekt zielt darauf ab, über das Vergessen, den Tod und den Krieg sowie über den Menschen als Darstellerinnen seiner eigenen Geschichte nachzudenken.

Musik: Emil Kuyumkuyan

Idee, Konzept und Projektleitung: Natasha López

Gefördert von: Musikfonds e. V. und Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik e. V.