Das Neue Musik Ensemble TRIO vis-à-vis (Flöte, Violoncello und Gesang) ist durch eine intensive Probenarbeit mit Lachenmanns “temA” 2012 entstanden. Die drei Musikerinnen: Marie Louise Lind (Violoncello), Sabine Beisswenger (Flöte) und Natasha López (Gesang) lernten sich während ihres Studiums an der Musikhochschule Stuttgart kennen und spielten bis 2016 zusammen. Ab 2017 das Trio hat eine neue Besetzung: Maria Kalesnikava (Flöte) und Hugo Rannou (Violoncello).

Wie der Name vis-à-vis andeutet, arbeiten sie eng mit den Komponisten zusammen und beauftragen sie ihnen für seine besondere Besetzung zu schreiben und stellen seiner Schwerpunkt sowohl auf das Repertoire der klassischen Neue Musik wie auf die aktuellste und neuartigste experimentelle Musik. Ziel des Trios ist es, sein Auftragsprogramm zu erweitern, im Sinn eine zeitgenössische Sprache des modernen Menschen zu finden und auszudrücken.

Das Trio arbeitete mit Lachenmann selbst und bekommt inzwischen viele Uraufführungen von Komponisten wie Claudio Ambrosini, Jesse Broekman, Huihui Cheng, Alexandra Filonenko, Alberto Hortigüela, Koka Nikoladze, Silvia Rosani und Nicolai Worsaae für ihre Besetzung gewidmet. Zuletzt waren sie beim TonArt Festival Esslingen, bei den Neue Töne Open (Stuttgart), bei der Konzertreihe Südseite Nachts von Musik der Jahrhunderte im Theaterhaus Stuttgart, beim Lachenmann PERSPEKTIVEN Festival in Stuttgart, beim Vortragsrezital beim Royal Danish Academy of Music (Dänemark), beim Suså Festival in Dänemark, beim ECLAT Festival und bei verschiedenen Konzertreihen von SKAM (Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik) zu hören.